Schnaittenbach setzt auf E-Mobilität
Mit Mega E-Worker fällt Startschuss am Bauhof

Die Zeit der E-Mobilität wurde in Schnaittenbach am Bauhof mit dem Fahrzeug der Marke "Mega E-Worker" eingeläutet. Bürgermeister Sepp Reindl (Zweiter v.l.), das Team vom städtischen Bauamt mit Markus Stiegler (Zweiter v.r.) und Klaus Kittler (Vierter v.r.) sowie die gesamte Bauhofmannschaft bei der Übergabe durch Ludwig Erras (Vierter v.l.).

Mit dem neuen Elektrofahrzeug der Marke Mega E-Worker hält die Elektromobilität in der Stadt Schnaittenbach Einzug. Der Startschuss für die neue Generation an Fahrzeugen fiel auf dem Bauhof, wo das neue Gefährt übergeben wurde.

Schnaittenbach. (ads) "Die Energiewende ist eine der wichtigsten Aufgaben für die kommenden Jahrzehnte. Sie ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die nur zu schaffen ist, wenn alle Akteure auf Bundes- und Landesebene sowie in den Kommunen gemeinsam daran arbeiten", ist sich Bürgermeister Sepp Reindl bewusst. "Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein in diesem Konzept." Die Stadt habe daher beschlossen, ein besonderes Augenmerk auf E-Mobilität zu legen und werde wenn möglich in Zukunft bei der Neubeschaffung solche Fahrzeuge bevorzugen.

Einige Vorteile


Als erstes Fahrzeug der neuen Generation wurde der Mega E-Worker für einen Preis von rund 20 000 Euro mit Zubehör von der Firma Erras aus Amberg geordert. Der Wagen hat einige Vorteile zu bieten: Er ist mit einem Auflieger aus Aluminium ausgestattet, der mit Hilfe eines Hydraulikzylinders gekippt werden kann. Er transportiert Lasten von bis zu 650 Kilogramm. "Die Ausführung mit Drahtgitteraufbauten erweist sich als sehr vielseitig und erfüllt optimal die verschiedenen Anforderungen, die der Bauhofbetrieb an ein Fahrzeug dieser Größe hat", so Reindl.

Diese Aufbauvariante eigne sich für ein vielfältiges Einsatzspektrum, das vom Sammeln von Laub bis hin zum Transport von Arbeitsgeräten und Material reiche. In der beschafften Ausführung hat der E-Worker eine Reichweite von rund 100 Kilometern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern.

Das Mobil kann über Nacht an jeder handelsüblichen Steckdose geladen werden. "Für den innerstädtischen Einsatz genau das richtige Fahrzeug", sind sich Bürgermeister Sepp Reindl sowie sein Team vom Bauamt, Markus Stiegler und Klaus Kittler, einig. Für die Beschaffung dieses Elektrofahrzeugs erhält die Stadt Schnaittenbach Fördermittel für Umrüstung kommunaler Fuhrparks auf E-Mobilität.
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