Schon 30000 Stadtgeld-Gutscheine ausgegeben
Plastikkarte ist bares Geld

Thomas Eichenseher, Vorsitzender des Stadtmarketing-Vereins, übergibt den 30 000. Gutschein an Claudia Preischl von Siemens. Bild: hfz

Die Sache mit dem Stadtgeld scheint zu funktionieren. Bis dato wurden 30 000 Gutscheine ausgegeben. Die Stadtbau Amberg ist der größte Abnehmer des Jahres.

"Die Geschichte des Amberger Stadtgeldes ist eine wahre Erfolgsstory", freuen sich der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins, Thomas Eichenseher, und Geschäftsstellenleiterin Melanie Gruber in einer Pressemitteilung. Erst vor eineinhalb Jahren wurde dieses spezielle Zahlungsmittel eingeführt. Jetzt wurde an die Siemens AG bereits der 30 000. Gutschein ausgegeben. Empfängerin ist Claudia Preischl.

"30 000 Gutscheine, das entspricht insgesamt 300 000 Euro, die in dieser Zeit von den Einkäufern in das Projekt geflossen sind", erläutert Eichenseher, der Claudia Preischl zum Erhalt ihres "Jubiläums-Stadtgeldes" gratulierte. Damit gehöre Amberg zu den Städten, die bei einer derartigen Aktion ein herausragendes Ergebnis erzielen konnten.

Wert von zehn Euro


Seit Juli 2014 existiert das Stadtgeld, es ist eine Idee des Stadtmarketingvereins. Jede der scheckkartengroßen Plastikkarten hat einen Wert von zehn Euro und kann ausschließlich in Amberg eingelöst werden. Intention ist es, Kaufkraft an den Standort zu binden. "Jeder, der Stadtgeld erwirbt, gibt ein klares Bekenntnis für Amberg als Einkaufsstadt ab, denn dadurch ist garantiert, dass der jeweilige Betrag dem innerstädtischen Wirtschaftskreislauf erhalten bleibt", macht Eichenseher deutlich. Deshalb seien neben den Geschäften, die das Stadtgeld akzeptieren, auch diejenigen besonders wichtig, die es erwerben, um es zu verschenken.

Das sind zum einen die Bürger, die ihren Lieben eine Freude bereiten wollen, andererseits aber auch Großabnehmer. Bestes Beispiel dafür ist laut Eichenseher die Stadtbau GmbH, die den Mietern ihrer Wohnungen anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Gesellschaft Stadtgeld überreichte. Damit setzte sich das städtische Wohnungsbau-Unternehmen 2015 an die Spitze aller Stadtgeld-Käufer.

Als Belohnung


Ein weiterer Top-Abnehmer war die Siemens AG, die mit dem Stadtgeld ihre Mitarbeiter für Verbesserungsvorschläge belohnt. Die Beschenkten können die Plastikkarten in mehr als 100 Einrichtungen einlösen, zu denen unter anderem auch Dienstleister und Gastronomiebetriebe zählen.

Ausgabestellen und damit Ansprechpartner für die Käufer sind die Filialen der Volksbank-Raiffeisenbank in der Stadt und im Landkreis, das Herrenhaus Engelhardt & Walter, das Hotel Brunner, der K+B Expert und Sport Nanka. Zu den Annahmestellen, bei denen 2015 das meiste Stadtgeld eingelöst wurde, gehörten unter anderem der Drogeriemarkt Müller, das Bekleidungshaus Wöhrl, der Obi-Baumarkt und die Buchhandlung Rupprecht.

Unternehmen, die ebenfalls an der Aktion teilnehmen möchten, können sich an die Stadtmarketing-Geschäftsstelle wenden. Diese ist unter stadtmarketing@amberg.de oder 09621/10-274 erreichbar.
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