Schüler aus aller Herren Länder planen die Stadt der Zukunft
Eurotopia bekommt ein Gesicht

Auf nach Andalusien: Die Schülergruppe mit Studiendirektor Helmut Raschka (links oben) und Oberstudienrätin Madlen Raub (rechts daneben) sah sich auch den Garten der Alhambra in Granada an. Bild: hfz

Die Europäische Union plant ein Projekt: Ein neuer Kontinent soll mit einer repräsentativen Mischung aller Völker aus Europa besiedelt werden. Schüler sind Mitglieder eines Expeditionsteams. Die Aufgabe: Formen Sie eine neue Gesellschaft nach Ihren Vorstellungen.

Amberg. Eurotopia, so heißt das Projekt, hat es in sich. 14 Schüler und zwei Lehrer des Gregor-Mendel-Gymnasiums (GMG) starteten Mitte November in das zweite Jahr von Eurotopia. Ziel ist die Erstellung einer idealen europäischen Stadt.

Bisher hatte man sich mit dem politischen System sowie den Gebäuden von Eurotopia auseinandergesetzt. Nun wurde fleißig an der Stadt der Zukunft weitergebaut. Dieses Mal ging es um die Ernährung der Bewohner sowie deren Arbeitsplätze. Aus diesem Grund hatten sich die GMG-Schüler bereits vor ihrer Abreise unter anderem Gedanken über mögliche Arbeitsplätze in Eurotopia gemacht und ein Video gedreht.

Nach einer über 15-stündigen Anreise nach Villargordo im Süden Spaniens machten die Schüler gleich Bekanntschaft mit der spanischen Gastfreundschaft: Wie in Spanien üblich, begann das Abendessen gegen 22 Uhr. Am nächsten Tag wurden die Delegationen aus Frankreich, Dänemark, Italien und vom GMG begrüßt. Sie alle arbeiten gemeinsam an Eurotopia. Doch es gab auch ein Rahmenprogramm: Der Besuch der Alhambra, das am zweithäufigsten besichtigte Bauwerk Spaniens, faszinierte alle Schüler, die äußeren Bedingungen waren optimal.

Eine Woche mit viel Arbeit am Projekt, aber eben auch eher unterhaltsamen Momenten, wie einem sportlichen Wettkampf in traditionellen spanischen Sportarten, ließ den Aufenthalt für die Schüler zu einem besonderen Erlebnis werden.
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