Schulmöbel für Ungarn
GMG hilft

Wohin mit ausgedienten Schulmöbeln und nicht abgeholten Fundstücken? Am Gregor-Mendel-Gymnasium ist das keine Frage. Seit acht Jahren hilft der gebürtige Ungar und ehemalige Lehrer am Ungarischen Gymnasium Kastl, György Müller, in der Nachmittagsbetreuung des GMG mit.

Von ihm stammte die Idee, Möbel, die in Amberg ausrangiert wurden, aber zu schade zum Entsorgen sind, nach Ungarn zu schaffen. Ziel der Hilfsaktion war ursprünglich die westungarische Region um Aika, in der nach einer Giftschlammkatastrophe mehrere Orte entlang des Baches Torna von einer Schlammflut überzogen worden waren.

125 Bänke


Müller brauchte nicht lange für seine Idee zu werben. Sowohl die Schulleitung in Person von Oberstudiendirektor Peter Welnhofer als auch der Elternbeirat unter seinem Vorsitzenden Hubert Schärtl sowie der Förderverein der Schule, vertreten durch Hermann Potzel, waren sofort bereit zu helfen. Doch wie bringt man 125 Bänke nach Ungarn? Hier sprang die Firma Godelmann hilfreich ein und stellte einen Lkw zur Verfügung. Und so machten sich auch heuer wieder Hilfsgüter auf die Reise, diesmal nach Litér, eine Kleinstadt nördlich des Balaton. Dort wurden die Hilfsgüter bereits sehnlich erwartet. So können sich nun die Schüler des GMG über neue Möbel in ihren Klassenzimmern freuen und die ungarischen Kinder haben zumindest deutlich bessere Arbeitsplätze als zuvor.

Auch Kleidung dabei


Neben den ausrangierten Möbeln schickt das GMG jedes Jahr liegen gebliebene Kleidungsstücke, die nach einem Jahr trotz Aufforderung im Elternbrief nicht abgeholt wurden, nach Ungarn.
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