Sensation im Amberger Klinikum
Drei Mal Drillinge in drei Tagen

Auch Mikasa Beery, die zweite US-amerikanische Drillingsmutter im Klinikum, präsentiert ein Handybild ihrer Kinder Isaac, Josephine und Noah. Auf die Welt geholfen haben dem Trio wie bei Ehepaar Dotson Oberarzt Dr. Petr Jurovich, Dr. Andrea Schuller und Hebamme Beata Skowronek (hinten von links). Bilder: Hartl (2)

Von wegen Silvesterknaller: Den echten Kracher des neuen Jahres lieferte das Klinikum St. Marien. Dort gab es am Freitag gleich zwei Drillingsgeburten und damit eine Premiere in Amberg. Noch nie kamen am ersten Tag eines neuen Jahres zwei Drillings-Trios zur Welt - insgesamt also sechs Kinder von zwei Elternpaaren, die überglücklich sind.

Beide Mütter früher dran


Zumal alles soweit gut verlief - Mütter und Nachwuchs sind in der noch andauernden Erholungsphase stabil, wie Oberarzt Dr. Petr Jurovich von der Gynäkologie nach dieser Überraschungsnacht informierte. Tatsächlich war es für ihn, seine Kollegin Dr. Andrea Schuller und Hebamme Beata Skowronek ein arbeitsreicher Beginn des neuen Jahres. Denn selbst wenn die beiden Drillingsgeburten als Kaiserschnitte geplant und die US-amerikanischen Mütter bereits im Haus waren, hatten es die Kinder - jeweils zwei Buben und ein Mädchen - eiliger als vorgesehen.

Die erste Operation stand gar erst in zwei Wochen auf dem Programm, wurde dann aber schon in der ersten Stunde des neuen Jahres nötig. Mikasa Beery hatte früher Wehen bekommen, so dass Dr. Jurovich und sein Team handeln mussten. Im Minutentakt brachten sie ab 1 Uhr Isaac, Josephine und Noah zur Welt. Mit gleicher Ursache wiederholte sich die Situation am Morgen bei Debra Dotson. Innerhalb von drei Minuten (6.20 bis 6.22 Uhr) holten Jurovich, Schuller und Skowronek Catherine, Nicholas und James auf die Welt. Auch bei diesen Drillingen war der Kaiserschnitt für 5.Januar terminiert.

Vor Silvester geht es los


Und, um das Drillingsglück im Klinikum perfekt zu machen, hatte es auch im alten Jahr am Mittwoch, 30. Dezember, ein weiteres Trio gegeben. Es ist das von der AZ am Dienstag bereits angekündigte, das sich sozusagen an den Zeitplan hielt (auch über die Gründe zunehmender Mehrlingsgeburten hatten wir in diesem Artikel berichtet). Die Mutter wollte mit ihren Kindern erst mal nicht in der Öffentlichkeit stehen.
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