So cool kann Landwirtschaft sein
Jungbauern zeigen große Maschinen

"Was glaubt ihr, was der Bulldog kostet?", wollte Josef Obermeier von den Schülern wissen, die am Freitag mit ihm auf den Marktplatz gekommen waren. Der Jugendliche hat die Mittlere Reife seit kurzem in der Tasche und möchte später beruflich in der Landwirtschaft tätig sein. "130 000 Euro", löste er seine Frage selbst auf. "Und er hat 250 PS." Für den Aktionstag Getreide hatte Angelika Hüttner, die Vorsitzende des Bauernmarktes, Interessenten von der Bayerischen Jungbauernschaft mit eingebunden. Darunter Josef Obermeier. Gekommen waren achte bis zehnte Klassen aus Luitpold- und Wirtschaftsschule sowie dem Dr.-Johann-Decker-Gymnasium: "Wir wollen hier Akzeptanz für die Landwirtschaft schaffen", erklärte Hüttner. "In diesem Bereich arbeiten immer weniger." Die Schüler lernten Bodenbearbeitung und die Mehlherstellung kennen. An einem weiteren Stand sahen sie, was aus Getreide so alles hergestellt werden kann: Popkorn, Bier oder Kuchen. Die größte Attraktion waren aber der Traktor und die Sämaschine: Die Schüler stellten sich auf das Trittbrett und simulieren das Säen. Wie's geht, sagte Hüttner: "Da oben wird das Getreide eingefüllt, dann wird es je nach Einstellung mit verschiedenem Abstand eingestreut und von der Maschine noch in den Boden gedrückt." Bild: Steinbacher

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