Soldatenwallfahrt auf den Mariahilfberg
Bischof mit Strohhut und Regenjacke

Mit Wanderschuhen, Regenjacke und Strohhut ausgerüstet, wanderte am Donnerstag Bischof Rudolf Voderholzer (im Bild vorne Mitte) samt vielen Soldaten des Logistikbataillons 472 aus der Schweppermannkaserne in Kümmersbruck aus auf den Mariahilfberg. "Ein herrliches Bild", schwärmte der Theologe, der seine Teilnahme als "Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber den Soldaten" bezeichnete. Heerscharen waren vormittags auf den Berg gepilgert, um dem Festgottesdienst mit Voderholzer beizuwohnen und im Anschluss eine Brotzeit zu genießen. "Kein Einmarsch, kein Rückzug, kein Leistungsmarsch, sondern eine Wallfahrt", betonte Voderholzer und zog in seiner Predigt Parallelen zur inneren Reise. Die meiste Zeit habe er sein Ziel vor Augen gehabt, nur am Schluss sei es etwas verdeckt gewesen, nahm der Bischof Bezug auf die Bergkirche. Gut, dass er Begleiter hatte. So sei es auch mit dem Leben. "Manchmal entzieht sich uns der Sinn. Wer aber glaubt, ist nie allein." Auch das Hinweisschild "Zum Waldfriedhof" in Raigering baute er in seine Worte ein: "Der Friedhof ist nicht das Ziel unseres Lebens, sondern das Fest." Regen, Blasen oder Muskelkater würden eben auch dazugehören. Noch nie sei die Botschaft des Friedens, der Gewaltlosigkeit und der Barmherzigkeit so wichtig gewesen wie heute. Mit bischöflichem Segen aßen die Gläubigen nach dem Festgottesdienst ihre Bratwürste. Weitere Impressionen vom Bergfest gibt es auf Seite 24. Bild: Steinbacher

Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.