Stadt arbeitet an neuem Image
Amberg, die Weihnachtsstadt

Ein Stern, der Ambergs Namen trägt: Die Stadt will sich in Sachen Lichterglanz weiter profilieren. Am Montag präsentierte die Park- und Werbegemeinschaft vor dem Stadtrat neue Überlegungen in Sachen Weihnachtsbeleuchtung. Bild: Steinbacher

Für die Organisatoren des Amberger Christkindlmarktes ist das ganze Jahr Weihnachten. Kaum sind Rentiere und Kometen eingepackt, richtet sich der Blick schon wieder auf das nächste Fest mit Glühwein und Spekulatius. Der Vorsitzende der Park- und Werbegemeinschaft (PWG), Andreas Raab, zog am Montag vor dem Stadtrat Bilanz über den Einsatz der neuen Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt.

"Es war einfach zauberhaft", schwärmte Raab. "Der Lichterteppich und die großen Sterne sind nicht nur hier gut angekommen." Aus ganz Deutschland seien in den Wintermonaten Gäste extra wegen der Beleuchtung nach Amberg gereist. Die fristgerechte Montage der Lichterketten sei zwar ein Kraftakt gewesen. "Der Aufwand hat sich aber gelohnt", sagte der PWG-Chef. Mittlerweile habe sich der Einzelhandel mit 20 000 Euro an den Betriebskosten beteiligt. Der Betrag sei fast doppelt so hoch, wie ursprünglich geplant. Stadtrat Hans-Jürgen Bumes (Grüne) erinnerte daran, dass die Kommune 200 000 Euro für die Anschaffung zur Verfügung gestellt hat. "Die Stadt ist da gewaltig in Vorleistung gegangen. Jetzt muss das Kind laufen lernen", sagte er. Durchaus euphorischer kommentierte CSU-Fraktionsvorsitzender Dieter Mußemann die Bilanz. "Dieses Projekt macht Mut für die Zukunft", erklärte er. Stadtverwaltung, PWG und Stadtmarketingverein hätten vorbildlich zusammengearbeitet. Er unterstütze ausdrücklich die Ambitionen, Amberg in der öffentlichen Wahrnehmung als "die Weihnachtsstadt in der Oberpfalz" zu positionieren. "Das ist ein kluges Motto", sagte Mußemann.

Raab hat schon Ideen, um Amberg noch mehr weihnachtlichen Glanz zu verleihen. Er denkt insbesondere daran, die vier Stadttore mit LED-Ketten zu dekorieren. Eine Erweiterung des Weihnachtsmarktes sei auch eine Option. Oberbürgermeister Michael Cerny zeigte sich offen: "Das Thema ist von anderen Städten noch nicht besetzt. Das kommt bei den Leuten gut an."
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