Stadtjugendring informiert über seine Projekte
Festival im Hocko

Der Stadtjugendring (SJR) plant einige Veranstaltung, ein School's-Out-Festival im Hockermühlbad am letzten Schultag vor den Sommerferien, einen Thanksgiving-Abend der Jugendarbeit und die Auslobung eines Integrationspreises. Diese Aktionen, aber auch die Arbeit im vergangenen Jahr legte Vorsitzender Horst Pongratz dem Jugendhilfeausschuss bei dessen Sitzung am Dienstagnachmittag im Rathaus vor.

Pongratz stellte zunächst Zahlen zum Jahr 2015 vor. Demnach seien 1291 Mitglieder und insgesamt 7304 Teilnehmertage gefördert worden. Bekommen habe der Stadtjugendring 17 000 Euro, um diese an die Verbände und Vereine auszureichen. Übrig geblieben seien 1200 Euro, erklärte Pongratz und begründete dies mit geringeren Materialkosten. Außerdem blickte er auf das interkulturelle Fest zum Schuljahresende zurück. "Der Stadtjugendring ist auch in diversen Netzwerken unterwegs und in verschiedenen Gremien integriert", fuhr Pongratz fort.

Beim Jugendgipfel sei die Anregung gekommen, ein Festival auszurichten. Die Vorbereitungen dafür sind längst angelaufen. Gefeiert wird der Schulschluss am Tag vor dem Beginn der großen Sommerferien (Freitag, 29. Juli). "Die Stadtwerke haben uns das Hocko ohne Gebühr überlassen, Jugendliche bis 25 Jahre haben freien Eintritt", führte Pongratz aus. Das School's-Out-Festival läuft von 14 bis 22 Uhr. Geplant ist, dass sich Vereine und Verbände präsentieren sowie lokale Bands spielen. Pongratz kündigte ein buntes Programm an, "das wird eine ganz spaßige Geschichte". Einen Auftrag hatte er an die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses: "Jeder sollte um gutes Wetter bitten." Denn: Am 28. Juli werde entschieden, ob das Festival stattfinden kann oder nicht. Ist das Wetter schlecht, wird es abgesagt.

Horst Pongratz erklärte auch den Hintergrund des Thanksgiving-Abends am 21. Oktober um 18 Uhr im JuZ für alle, die in der Jugendarbeit aktiv sind: "Da wollen wir mal Danke sagen." Der Stadtjugendring hat auch einen Integrationspreis ausgelobt. An Preisgeldern gibt es 300, 200 und 100 Euro.

Gutes FormatHorst Pongratz zeigte sich erfreut, dass der Skatepark gebaut wird. "Die ersten Planungen laufen schon", sagte er im Jugendhilfeausschuss. Der Wunsch dazu sei beim Jugendgipfel geäußert worden. Eines wollte Pongratz noch loswerden: "Die Art und Weise, wie das geschah, ist einmalig." Der OB habe sich hingestellt und gesagt, dieser Wunsch aus dem Jugendgipfel werde behandelt wie der Antrag einer Partei. "Das ist nicht selbstverständlich", lobte der Vorsitzende des Stadtjugendrings. Auch wenn eine weitere Idee, nämlich ein Jugendcafé für die Innenstadt, momentan etwas schwer zu realisieren sei, sollte der Jugendgipfel in einem gewissen Abstand wieder stattfinden. "Da hat man ein gutes Format gefunden", sagte er. (san)
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