Stadtmauer: Marode Stellen teils in Privathand
Bröckelnder Zwinger

Am Aufgang zur Tiefgarage am Bahnhof hat sich ein großer Brocken aus der Stadtmauer gelöst. Bild: Konrad

Nicht zum ersten Mal sind Steine aus der Stadtmauer gefallen. Die zu ungewollter Freiheit gelangten Brocken liegen am Aufgang zur Bahnhofstiefgarage.

Nach der ersten Einschätzung von Hans-Georg Wiegel, dem Leiter des Hochbauamts, befindet sich dieser Bereich in Privatbesitz. Die normale Vorgehensweise sei, den Eigentümer auf die Gefährdung hinzuweisen und ihn um Instandsetzung zu bitten. "Die Stadt bietet aber den Eigentümern grundsätzlich immer an, die Mauer zu übernehmen", so Wiegel.

Auf der Seite des Kurfürstenbades habe die Stadt die Zwingermauer fast vollständig erworben. Die Eigentümer bekämen dafür zwar kein Geld, seien aber die Verantwortung los: "Wir kümmern uns dann um die Instandhaltung, aber dafür müssen die Anwohner bestimmte Auflagen erfüllen." Sie sollen zum Beispiel keine größeren Bäume pflanzen.

Wiegel: "Gewächshäuser sehen wir auch nicht gern." Es müsse halt noch nach einer Befestigungsanlage aussehen. Da spielten auch ästhetische Aspekte eine Rolle, gibt der Leiter des Hochbauamts zu verstehen.

Im aktuellen Fall gab Wiegel mit Blick auf die Sicherheit erstmal Entwarnung: Es ist keine ernste Sache, aber man kann das auch nicht auf die leichte Schulter nehmen."
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