Stellvertretend für 4999
OTH verabschiedet 5000. Absolventin

Die Eltern Martin und Karin freuen sich mit Daniela Huber (Zweite von links) über das Bachelor-Zeugnis. Es gratulierten die Professoren Martin Frey und Maximilian Kock (Vierter und Fünfter von links), OTH-Präsidentin Andrea Klug (Sechste von links) sowie Bürgermeisterin Brigitte Netta (Siebte von links). Bild: Konrad
Sie reizte der Studiengang mit seiner Mischung aus kreativen und technischen Inhalten. Dafür hat Daniela Huber aus Regensburg ihre Heimat hinter sich gelassen und in Amberg studiert. Fünf Jahre war sie für Medienproduktion und -technik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) eingeschrieben. "Mir gefiel das Familiäre, die kleinen Arbeitsgruppen", sagt die 24-Jährige. Auch die Freiheit des Studiums schätzte sie: "Man kann sich dort vertiefen, wo die Interessen liegen."

Wie die anderen Absolventen ihres Studiengangs bekam Huber am Freitag ihr Bachelorzeugnis überreicht. Doch anders als ihre Kommilitonen gratulieren ihr Präsidentin Andrea Klug und Bürgermeisterin Brigitte Netta persönlich im großen Sitzungssaal der Hochschule. Der Grund ist ein glücklicher Zufall: "Bei uns läuft das so: Ich bekomme jeden Tag einen Stoß an Urkunden auf den Schreibtisch gelegt", erklärt die Präsidentin. "Heute war ihre Urkunde diejenige, welche die Zahl 5000 trug." Und das sei ein wichtiger Schritt für die Hochschule. Die Ehrung von Daniela Huber bedeute auch eine Auszeichnung der 4999 Absolventen, die zuvor ihren Abschluss an der OTH erhalten hatten. "Unsere Absolventen sind Aushängeschilder der Hochschule", sagte Klug. "Sie halten die Oberpfalz attraktiv und zukunftsfähig."

Voll des Lobes über Huber war Professor Martin Frey . Der Studiendekan betreute die Bachelorarbeit der 24-Jährigen. Darin hatte die Studentin eine Werbestrategie für den Amberger Kurzfilmwettbewerb "Akut" entwickelt: Sie entwarf ein Logo, einen Slogan und erstellte einen Trailer, der mehrere Monate lang in den Kinos gezeigt wurde.



"Der Erfolg der Veranstaltung übertraf die selbstgesteckten Ziele weit", sagte Frey. Die Arbeit sei entsprechend bewertet worden. "Das zeigt die Stärke des Studiengangs. Frau Huber konnte sich im Bereich Management und Kommunikation vertiefen. Ich bin froh, dass sie jetzt einen passenden Master anschließt."
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