Studenten werden Journalisten und Schriftsteller
Schreiben bis zur Geisterstunde

Wer hat Angst vorm weißen Blatt? Niemand! Die lange Nacht des Schreibens lockte an die Ostbayerische Technische Hochschule. Dabei ging es in erster Linie darum, die Schreibkompetenz weiter zu verbessern. Bild: hfz

Wer schreibt, der bleibt: eine immerwährende Weisheit. Auch für Studenten. Denn wer seine schriftlichen Projekte strukturiert angeht und sich klar ausdrücken kann, kommt schneller ans Ziel. Und erhält bessere Noten.

Amberg. (tk) Studenten der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden wissen das. Deshalb schlugen sie sich Stunden um die Ohren, um ihre Kompetenz weiter zu verbessern - in der langen Nacht des Schreibens an der OTH.

Acht Stunden lang


Und diese Nacht war wirklich lang: Von 16 Uhr bis zur Geisterstunde arbeiteten die Studierenden konzentriert an ihren Texten und bauten ihre Kenntnisse im wissenschaftlichen Formulieren aus. Schnell wich die Angst vor dem weißen Blatt laut einer Presse-Info einer optimistischen und konstruktiven Stimmung. Denn die Expertinnen der Schreibwerkstatt und der Bibliothek standen ihnen gemeinsam mit weiteren Coaches zur Seite - in Vorträgen, Workshops und individuellen Gesprächen. Nachdem Dekan Professor Joachim Hummich den Anspruch erklärt hatte, der hinter dem Treffen steckt, ging es los.

Schneller lesen


Nach der kurzen Vorstellungsrunde formulierten die Studierenden ihre Vorstellungen für den Verlauf des Abends. Sie wünschten sich zum Beispiel Infos über das korrekte Zitieren oder Tipps zur Steigerung der Lesegeschwindigkeit. Andere setzen sich sehr konkrete Ziele - zwei Seiten Einleitung von ihrer Arbeit, die sie an der Hochschule verfassen müssen.

Jana Faerber, Mitarbeiterin der Schreibwerkstatt Deutsch, führte die Teilnehmenden in die Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens ein. Danach standen Workshops zu vielen Aspekten auf dem Programm: "Effektiv lesen" und "Mind-Mapping" mit Kia Böck, "Literaturrecherche" mit Monika Pastuska, "Textverarbeitung mit Word und LaTex" mit Felicitas Langowski und Prof. Peter Kurzweil sowie "Zitieren" und "Formulieren" mit Jana Faerber. Zwischen den Seminaren feilten die Studierenden an Texten oder stärkten sich im Foyer der Bibliothek mit Kaffee, Obst oder gesunden Häppchen.
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