Täuschungsversuch eines Drogenkosumenten
Schnaps im Urinbecher

Symbolbild: dpa
Besonders schlau kam sich ein 32-jähriger Pkw-Fahrer vor, als er am Donnerstag, 21. Januar, gegen 8 Uhr in eine Verkehrskontrolle geriet. Wie die Polizei berichtet, war der Mann aus dem Landkreis in den vergangenen Wochen bereits zweimal unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen worden.

Nun meinte er offensichtlich, die kontrollierenden Beamten täuschen zu können. Da er erneut Auffälligkeiten, die auf einen Drogenkonsum hindeuteten, zeigte, wurde ihm ein freiwilliger Drogentest angeboten. Bei diesem Test muss der Proband eine geringe Menge Urin in einem Becher abgeben. Der 32-Jährige aber habe sich vorbereitet, heißt es im Polizeibericht weiter: Er hatte ein Schnapsfläschchen mit einer durchsichtigen, unbekannten Flüssigkeit dabei. In einem vermeintlich unbeobachteten Augenblick schüttete er die Flüssigkeit in den Becher und gab diesen den Beamten zum Test. Der Drogentest reagierte dementsprechend negativ.

Die Beamten des Einsatzzuges, die entsprechende Erfahrung mit aufgedeckten Drogenfahrten haben, ließen sich nicht täuschen, sondern brachten den 32-Jährigen zur Blutentnahme. Weiterfahren durfte er nicht mehr, seinen Führerschein darf er, bis das Ergebnis der Blutuntersuchung vorliegt, behalten.
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