Tag der offenen Tür in Kleingartenanlage
126 Mal pure Liebe

Die Besucher der Kleingartenanlage Am Anger I nutzten die Gelegenheit, in fremde Beete zu schauen und Pflanzen sowie Vielfalt der Obst- und Gemüsesorten zu bewundern. Bild: Hartl

Sie sind zwischen 250 und 450 Quadratmeter groß. Ihre Besitzer lieben und pflegen sie mit Hingabe. Die 126 hübschen Parzellen standen beim Tag der offenen Gartentür "Am Anger I" für Besucher offen.

Trotz des wechselhaften Wetters ließen es sich viele Besucher nicht nehmen, die Kleingartenanlage zu besuchen. Auf der Festwiese wurden Getränke und Brotzeiten gereicht. Viele Gäste zeigten sich überrascht von der schönen und ruhigen Lage sowie den gepflegten und liebevoll gestalteten Parzellen. Ebenso waren viele erstaunt über die unterschiedlichen Gemüse-, Obst-und Blumenarten, die zum Teil aus verschiedenen Ländern Einzug gehalten haben. Etwa 40 Prozent der Pächter haben Migrationshintergrund. Außer einigen sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten gibt es laut einer Presse-Info beim Zusammenleben mit sieben verschiedenen Nationalitäten keine Probleme.

Molche und Salamander


Der Großteil der Kleingärtner verzichtet auf Kunstdünger und Schädlingsbekämpfungsmittel und bewirtschaftet die Parzellen nach dem Prinzip der "guten gärtnerischen Praxis". Viele der Pächter haben Unterschlupfmöglichkeiten, wie Insektenhotels, Nistkästen, Fledermauskästen, Sitzstangen für Greifvögel und Nischen für die wichtigen Nützlinge geschaffen. Sogar Ringelnattern, Blindschleichen, Salamander und Molche besuchen regelmäßig die Kleingartenanlage, heißt es in der Pressemitteilung.

Für 130 Euro im Jahr


Mit dem Gartenfest und dem Tag der offenen Tür möchte der Verein das Interesse der Bürger für sich wecken. Für rund 130 Euro im Jahr kann eine Parzelle mit etwa 300 Quadratmeter gepachtet werden.
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