Taubenschlag im Schmalzstadel
80 Brut- und Sitzplätze

Hier sind Tauben erwünscht: Ab Montag erfolgt das Anfüttern der Tiere im neu eingerichteten Schlag im Schmalzstadel. Die Eier der brütenden Vögel werden durch Attrappen ausgetauscht. Von links: Johann Erras, Stefanie Lüttge, John Luge und Oberbürgermeister Michael Cerny. Bild: Steinbacher

Put, put, put: Eigentlich darf man in der Altstadt gar keine Tauben füttern, jetzt widersetzt sich die Stadtverwaltung quasi ihrem eigenen Gebot. Ab Montag beginnt das Anfüttern der ungeliebten Vögel, hochoffiziell im eigens dafür eingerichteten Taubenschlag. Dieser liegt am höchsten Punkt der Altstadt, im Schmalzstadel.

Am Donnerstag überzeugten sich OB Michael Cerny gemeinsam mit den Vertretern des Ordnungsamtes, Elisabeth Keck, Stefanie Lüttge und John Luge, sowie Rechtsreferent Dr. Bernhard Mitko von der Arbeit des Schreiners Johann Erras im historisch wertvollen Schmalzstadel. Letzter wiederum ist ein leidenschaftlicher Brieftaubenzüchter und wusste demnach genau, was die Tiere braucht: Es entstanden 80 Brut- und 30 Sitzplätze für Tauben ohne Partner. Sobald die Vögel ihre Eier in die Schalen legen und mit dem Brüten beginnen, werden die Eier durch Plastik-Attrappen ausgetauscht.

Die Maßnahme dient zur Reduzierung der Taubenpopulation in der Altstadt. "Erste Erfolge könnten nach zwölf bis 15 Monaten zu spüren sein", sagte Keck. Ausführlicher Bericht folgt.
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