Tiefgarage soll von der Oberen Nabburger Straße aus angesteuert werden
Eigene Zufahrt für Neue Münze

In der Oberen Nabburger Straße, gegenüber dem Laden der Familie Götz und der Back Opera, ist eine Ein- und Ausfahrt zur Tiefgarage der Neuen Münze vorgesehen. Bild: Hartl

Wie auch immer der Streit um die Tiefgarageneinfahrt in der Bahnhofstraße ausgeht: Die Gewerbebau sorgt schon mal vor. Für das Parkhaus unter der Neuen Münze soll es eine Ein- und Ausfahrt in der Oberen Nabburger Straße geben.

60 bis 80 Stellplätze für Autos sind dort vorgesehen, wo zu Zeiten des Kaufhauses Storg noch Lebensmittel, Obst und Gemüse sowie Haushaltswaren verkauft wurden. Das Kellergeschoss der Neuen Münze soll nach den Plänen der Gewerbebau komplett als unterirdisches Parkhaus genutzt werden.

Neue Münze autark


Wie läuft hier die Abstimmung mit den Investoren des Bürgerspital-Areals, die die Tiefgarage der Neuen Münze und ihre eigene gerne über eine gemeinsame Zufahrt in der Bahnhofstraße erschließen würden? "Wir arbeiten auch bei diesem Thema zusammen", erklärt Gewerbebau-Chef Karlheinz Brandelik. Allerdings sei das eigene Konzept so angelegt, dass es im Notfall auch autark funktionieren würde. "Wir bauen keine Tiefgarage ohne Ein- und Ausfahrt", stellt Brandelik klar.

Die Erschließung sei zunächst über die Obere Nabburger Straße vorgesehen. Bei der ehemaligen Rampe für die Anlieferer gegenüber der Back Opera sollen die Fahrzeuge in das Untergeschoss ein- und ausfahren. "Wir sehen aber auch eine Sollbruchstelle auf der anderen Seite vor." Auch die Gewerbebau strebe eine gemeinsame Zufahrt in der Bahnhofstraße an. "Wir wollen das und wir sind überzeugt, dass es auch eine optisch verträgliche Lösung gibt."

Die unterschiedlichen Meinungen über die Einfahrt waren auch Thema bei der CSU-Sommertour, die in der vergangenen Woche zu den Amberger Kinos führte. Der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Dieter Mußemann, erklärte dabei, dass die Innenstadtbelebung Schwerpunkt in dieser Legislaturperiode sei. "Mit dem Bürgerspital und der Neuen Münze drängen wir nach vorne", sagte Mußemann. Bei der geplanten Tiefgarageneinfahrt in der Bahnhofstraße wolle sich seine Fraktion an den positiven Machbarkeitsstudien orientieren, nicht an Negativbeispielen. "Und schon gar nicht an einem solchen Bild, wie es die Interessengemeinschaft Menschengerechte Stadt verbreitet hat."

"Das ist menschengerecht"


Seinen Stadtratskollegen und ihm gehe es darum, dass die Besucher der Altstadt auf dem kürzesten Weg ins Zentrum gelangen und auch den kürzesten Weg wieder nach draußen benutzen. Mußemann: "Das verstehe ich unter menschengerecht." Die CSU habe einen Antrag an die Stadt gestellt, an einer Visualisierung gefälligerer Varianten zu arbeiten.
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Ulrich Kreillinger aus Amberg in der Oberpfalz | 16.08.2016 | 08:52  
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