Trotz der Kälte
Eis nicht überall dick genug

So weit soll es nicht kommen: Dieses Bild von einem Notfall-Training der DLRG beweist, dass sich Menschen, die auf zu dünnem Eis einbrechen, meistens nicht selbst in Sicherheit bringen können. Bild: DLRG

Der Frost hat auch die Region Amberg-Sulzbach erfasst. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt jedoch in einer Presse-Info: "Vorsicht! Auf den meisten Gewässern ist die Eisdecke deutlich zu dünn". Allen Hobbyeisläufern und Spaziergängern rät sie, mit dem Gang aufs Eis noch zu warten.

"Bis die gefrorenen Flächen uns tragen, benötigen sie Zeit. Mindestens 15 Zentimeter dick sollten stehende Gewässer sein", sagt Technischer Leiter Peter Winter. Bei fließenden Gewässern wie Bächen oder Flüssen seien sogar 20 Zentimeter das Minimum. Eltern sollten ihre Kinder über die Gefahren aufklären. Das gelte auch für Flüchtlinge, die aufgrund ihrer Herkunft teilweise weder Schnee noch Eis kennen.

Dunkle Stellen weisen auf dünnes Eis hin. Hier drohe Einbruchgefahr. Knistern und Knacken sollte dazu animieren, sich flach auf das Eis zu legen. Ist das Gewicht erst einmal auf diese Weise verteilt, sollte man rasch ans rettende Ufer robben.
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