Über 50 Besucher bei der überkonfessionellen Gruppe Christen im Beruf
Sie wollen keine "U-Boot-Christen" sein

Wie kann man zwei eigene Firmen und allen Wohlstand verlieren und trotzdem an Gott glauben? Antwort: Gerade deshalb. Mit einem radikalen Wandel in seinem Leben hat Helmut Hoffmann angefangen, auf Gott zu vertrauen. Er legte sein Leben in die Hände Jesu Christi, wie er sagt, und habe ihm zuliebe das "Hamsterrad" materialistischen Denkens und Strebens verlassen. Der ehemalige Geschäftsmann erkannte, dass es "wichtigere Dinge im Leben gibt" als wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolg.

Der Nürnberger spürte nach eigenen Worten, dass Gott einen anderen Auftrag für ihn hat: Ihm zu dienen mit Wort und Tat. Das macht Helmut Hoffmann jetzt, indem er unter anderem als Glaubenszeuge für die Vereinigung Christen im Beruf (CiB) unterwegs ist. Nun war er bei der Amberger Gruppe im Drahthammer Schlößl und verbreitete dort die Botschaft des Heils oder: seiner Heilsgeschichte. Über 50 Besucher wollten den Vertreter des Nürnberger CiB-Chapters hören, darunter mehr als zehn Leute, die erstmals zu so einem Vortrag der Amberger Gruppierung kamen. Darüber freuten sich ihr Gründer Ernst Guttenberger und Sprecher Eckart von Eyb, der die Überkonfessionalität der ursprünglich aus den USA kommenden pfingstlerischen Glaubensbewegung hervorhob.

Nach seinen Worten wollen die Anhänger "nicht mehr als U-Boot-Christen leben, die nur einmal in der Woche auftauchen", zum Beispiel zum Sonntagsgottesdienst. Im Gegenteil wollten die Christen im Beruf auch im Alltag ihre Beziehung zu Gott aktiv werden lassen. Zu ihren Gemeinschaftsangeboten zählen neben den für jedermann offenen Monatsvorträgen im Drahthammer Schlößl auch sogenannte Alphakurse zur Glaubensvertiefung. Der nächste mit insgesamt sieben Abenden immer mittwochs ab 11. Februar jeweils von 19 bis 21.30 Uhr ist im Pfarrsaal von Hahnbach an der Max-Prechtl-Straße geplant.

Vieles von dem, was Helmut Hoffmann sagte, kann jeder Christ teilen. Er sprach von der Liebe Gottes zu allen Menschen, die der Einzelne nur sehen und erwidern müsse. Wobei Hoffmann selbst für diese Erkenntnis in seinem Leben länger gebraucht hatte. Erst der Verlust seiner zwei Firmen samt Vermögen brachten den Dachdeckermeister und Kaufmann zum Umdenken, wie er schilderte.

"Wenn wir zu Gott Ja sagen, dann hilft er uns", meinte Hoffmann, der in seiner Notsituation von einigen unerwarteten Seiten Unterstützung bekam. "Gott hält sein Wort", machte Hoffmann seinen Zuhörern Mut, sich auf diese "Herausforderung" einzulassen, bei der Bibelstudium, Gebet und innerliches "Gespräch" mit Gott den richtigen Weg weisen könnten.
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