US-Armee trainiert Rettungshubschrauber-Anflüge am neuen Dachlandeplatz von St. Marien
Black Hawk down am Klinikum

Auch wenn das Klinikum St. Marien mit seinen vielen Gebäudeverzweigungen groß ist, werden wohl die meisten Patienten die Trainingsflüge der gegenüber den deutschen Rettungshubschraubern viel größeren amerikanischen Black-Hawk-Helikopter hören. Die ersten Anflüge auf der neuen Dachlandeplattform (rechts im Bild über den Dächern) sind für Montag, 29. August, zwischen 15.30 und 16.30 Uhr geplant. Bild: Jürgen Klein

Seit Ende Juli ist er mittlerweile in Betrieb, der neue Dachlandeplatz für Rettungshubschrauber am Klinikum St. Marien. Hauptsächlich fliegt dort der Rettungshubschrauber Christoph 80 aus Weiden ein. Die Landefläche ist mit einer Traglast von elf Tonnen aber auch so ausgelegt, dass der deutlich größere Rettungshelikopter der US-Armee- Garnison Grafenwöhr landen könnte.

Und genau das wird in den kommenden Wochen des Öfteren passieren. Denn die Army möchte vor einem Ernstfall die Anflüge auf die Plattform trainieren. "So ein Dachlandeplatz wie bei uns am Klinikum ist auch für die erfahrenen US-Piloten etwas Neues", sagt Klinikumsvorstand Manfred Wendl. "Die Fläche ist mit 28x28 Metern zwar groß, für einen großen Hubschrauber wie den Black Hawk ist aber wesentlich weniger Raum als für den Christoph 80."

Nach der ersten Übungsphase von drei Monaten sollen die Trainingsanflüge auf ein Minimum reduziert werden. "Dann wird es nur noch Übungsflüge geben, wenn ein neuer Pilot durch die US-Armee eingesetzt wird", so Wendl, der Patienten und Anwohner um Verständnis bittet mit dem Hinweis: "Jedes Mal, wenn der Helikopter landet, kann es um Menschenleben gehen."
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.