Verein „Projekt Orgel St. Martin feiert 5-Jähriges
Orgelmatinee zum Geburtstag

Bei der Orgelmatinee Toccatissimo anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Fördervereins konnte das Ehepaar Wirth (Mitte) von Vereinsvorsitzendem Franz Meier, Regionaldekan Bernhard Müllers, stellvertretendem Vorsitzenden Karlheinz Brandelik und Stadtpfarrer Franz Meiler (von rechts) als neue Mitglieder begrüßt werden. Bild: ads

(ads) Fünf Jahre ist es bereits her, dass der Verein Projekt Orgel St. Martin am Patronziniumstag der Basilika am 11. November 2011 aus der Taufe gehoben wurde. Er ist seither stetig gewachsen und konnte nun das 200. Mitglied begrüßen. Damit waren es gleich zwei Gründe für den rührigen Verein, Freunde klassischer Musik zu der Orgelmatinee Toccatissimo mit berühmten Toccaten und Werken von Max Reger in die Basilika einzuladen. Der Besucherzuspruch war überraschend groß und die Kirchenbänke in der Basilika gut besetzt.

"Zur Durchführung einer nachhaltigen und grundsoliden Orgelbaumaßnahme in der überregional bedeutenden Basilika St. Martin soll durch Aktivitäten und Mitgliedsbeiträge sowie Spenden für den Verein eine finanzielle Grundlage gelegt werden", steht in der Satzung als ein Ziel des Vereins Projekt Orgel St. Martin unter dem Vorsitz von Franz Meier. Seit der Gründung vor fünf Jahren sind die Mitglieder auch erfolgreich unterwegs, um Mitstreiter zu finden. Just zum fünfjährigen Bestehen wurde das Ehepaar Wirth aufgenommen, so dass nun 200 Mitglieder in der Vereinskartei stehen. Bereits im Vorfeld hatten die beiden anlässlich runder Geburtstage für das Orgelprojekt gespendet.

Die förmliche Aufnahme in den Verein fand nun am Rande einer Orgelmatinee in der Basilika St. Martin statt. Regionalkantor Bernhard Müllers hatte unter dem Titel Tocatissimo ein Programm präsentiert, das auch dem 100. Todestag Max Reger gewidmet war. "Die meisten verbinden heute mit dem Begriff Toccata spezielle Stücke für Orgel, die durch ihren Stil und Charakter besonders auffallen und sich auch großer Bekanntheit und Beliebtheit erfreuen", erläuterte er Hintergründe seiner Stückeauswahl

Mit den bekanntesten Toccaten begann und endete auch dann das Orgelkonzert: Toccata in d-Moll von J. S. Bach und Toccata in F-Dur von Charles-Marie Widor. Beide Stücke würden die beiden Grundzüge dieser Kompositionsgattung laut Müllers bestens zeigen: Die freie Version mit schnellen Passagen und vollstimmigen Akkorden und die motorische Toccata mit schneller, durchgehender Bewegung über lange Passagen.

Die Begrüßung an diesem Abend übernahm der stellvertretende Vorsitzende Karlheinz Brandelik, der auf die Gründung und der Zweck des Vereins einging. Er schlug eine Brücke zu dem Konzert und verwies auf die Toccaten von Charles-Marie Widor, die Bernhard Müllers zum krönenden Abschluss des Konzerts spielte. Für Brandelik stehen diese beiden Arbeiten auch für den Charakter des Vereins, dessen treibende Motoren Vorsitzender Franz Meier und Regionalkantor Bernhard Müllers seien.

Fulminant beginne das Stück, das sich wie ein Perpetuum mobile sich schwungvoll fortsetze, um dann wieder in einem durchaus fulminanten Schluss zu enden. Brandelik hoffte, dass dieser Vergleich auch hinsichtlich des gesteckten Vereinsziels in Erfüllung gehe.
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