Verhalten im Straßenverkehr erlernt
Sicher im Sattel

Im November wurde bereits eine Gruppe unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge von Verkehrserziehern der Polizei geschult. Jetzt waren wieder 14 junge Männer an der Reihe. Bild: Polizei

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge lernten von Verkehrserziehern der Polizei das Verhalten im Straßenverkehr. Ganz praktisch ging es mit dem Fahrrad nach dem theoretischen Teil durch das Eisbergviertel.

Die Polizeioberkommissare Horst Strehl und Harald Heselmann brachten 14 junge Männern, darunter sieben Afghanen, sechs Syrer und ein Senegalese, die wichtigsten Verkehrsregeln in Theorie und Praxis bei. Die Ausbildung der Flüchtlinge fand nach November 2015 bereits zum zweiten Mal in enger Abstimmung mit dem Kolping-Bildungswerk, Diplom-Sozialpädagoge Edwin Dotzler und seinen Mitarbeitern statt, in deren Einrichtung die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge untergebracht sind.

Die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge wurden durch Mitarbeiter des Kolping-Bildungswerkes nach den Vorgaben der PI Amberg zum Verhalten im Straßenverkehr zunächst theoretisch unterrichtet. Für die Praxisübungen stellte das Kolping-Bildungswerk den jungen Männern Fahrräder und Helme zur Verfügung. Schulleiter Manfred Reindl von der Max-Josef-Schule überließ für den praktischen Teil den Verkehrsübungsplatz auf dem Schulhof. Nachdem die Flüchtlinge bereits ein paar Monate in Deutschland leben und in Deutsch unterrichtet werden, war die Sprachbarriere nicht sehr groß und konnte unter Verwendung von kleineren Gesten überwunden werden, informierte die Polizei in einer Presse-Info. Als Abschluss der Ausbildung wurde das Erlernte im öffentlichen Verkehrsraum umgesetzt. In Kleingruppen radelten die jungen Männer durch das Eisbergviertel.
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