Verkehrsgefährdung durch Unfähigkeit
"Möchtegern" versucht Fahrmanöver in Amberg

Symbol-Bild (Foto: dpa)

Ein 21-Jähriger wollte am Sonntagnachmittag mit seinem BMW und seinen Fahrkünsten vor seiner Freundin angeben. Er unterschätzte allerdings die regennasse Fahrbahn. Weil der BMW-Fahrer laut Polizeiangaben schon mehrfach unangenehm im Straßenverkehr aufgefallen ist, kommt nun eine Geldstrafe und eine psychologische Untersuchung auf ihn zu.

Auf seine persönliche Reife und Fähigkeit ein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr zu führen, wird die Straßenverkehrsbehörde einen jungen Mann überprüfen lassen. Denn am gestrigen Nachmittag wollte ein 21-jähriger BMW-Fahrer mit seinem auffallend lackierten Fahrzeug seiner Freundin imponieren. Gegen 15.30 Uhr fuhr er in Amberg von der Stoppstelle am Nabburger Tor mit Vollgas in den Kreisverkehr. Durch die regennasse Fahrbahn drehte sich sein Auto auf der Stelle und kam an der Einmündung zur Schlachthausstraße entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.

"Um nun seine fahrerische Unfähigkeit und diese Peinlichkeit zu überspielen, legte der 'Möchtegern' den Rückwärtsgang ein, bog in die Regensburger Straße ein und fuhr so rückwärts bis zur Raigeringer Straße", berichtet Polizeihauptkommissar Hans-Peter Klinger. Zeugen berichteten den Vorgang der Polizei, die sofort entsprechende Maßnahmen einleitete. Auf den 21-Jährigen kommt nun eine erhebliche Geldbuße und eine psychologische Untersuchung zu. Der junge Mann war bereits mehrfach im Verkehr unangenehm aufgefallen. Während der vergangenen drei Jahre verursachte er mehrere Verkehrsunfälle. Erst im Juli wurde er dabei beobachtet, wie er als Beifahrer mit einer Softair-Waffe auf andere Fahrzeuge schoss.
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