Vierter Shanty-Abend voller Erfolg
„Windrose ging voll besetzt auf große Fahrt

Der aus 22 Sängern bestehende Chor "Admiral Scheer" aus Hof unter der Leitung von Heinz Böhm brannte ein buntes Feuerwerk an Seemannliedern ab und entführte die Besucher in die Zeit der großen Segelschiffe, den Windjammern.

(ads) Ein maritim ausgeflaggter Saal mit Steuerstand im Gasthaus Alte Kaserne sorgte für das passende Ambiente für einen Shanty-Abend, den die Marinekameradschaft Windrose angeboten hatte. Rekordverdächtig war die Resonanz, denn an Bord musste man schon sehr eng zusammenrücken, damit alle angereisten Gäste mit auf große musikalische Fahrt über die Weltmeere gehen konnten.

Der Windrose-Vorsitzende Ingo Baas freute sich über Gäste umliegender Kameradschaften wie Weiden, Neumarkt, Pegnitz und sogar aus dem mehr als 300 Kilometer entfernten Heppenheim. Zudem verwies er auf die über 600-jährige Geschichte von Shanty-Gesängen, die auf Windjammern unter anderem den Arbeitstakt vorgaben, aber auch "zur guten Stimmung an Bord beitragen sollten". Für die vierte Auflage des Shanty-Abends hatte die Amberger Marinekameradschaft den aus 22 Sängern bestehenden Chor Admiral Scheer aus Hof unter der Leitung von Heinz Böhm eingeladen und damit eine gute Wahl getroffen. Die engagierten Sänger brannten ein buntes Feuerwerk an Seemannsliedern ab und entführten die Besucher in die Zeit der großen Segelschiffe, den Windjammern. Mit Humor und Charme führte Hans Walter Thurow durch den Abend.

Bei bekannten Melodien wie beispielsweise "La Paloma", "Rolling home" oder "Hamborger Veermaster" wurde erst vorsichtig und dann immer kräftiger auch im Publikum mitgesungen. Bei einem Potpourri bekannter Seemannslieder war dann das letzte Eis der Gäste gebrochen, so dass sich alle von den maritimen Ohrwürmern zum Mitschunkeln, Mitklatschen und Mitsingen mitreißen ließen. Tradition in Amberg ist, dass dem Chor nach dem Lied "Rum aus Jamaika" eine entsprechende Runde spendiert wird. Wenn es auch kein Rum war, sondern der Lokalität entsprechend Ouzo, kam der genauso gut an. Nach dem offiziell letztem Seemannslied erklatschte sich das begeisterte, bestens gelaunte Publikum einige Zugaben, bis es dann doch endgültig hieß: "Ruhe im Schiff - Licht aus!"
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