Vikarin Stefanie Wyrobisch verabschiedet
Mit Gottvertrauen zu nächster Aufgabe

Mit Sonnenblumen verabschiedeten Pfarrer Roland Böhmländer (rechts) und Pfarrer Joachim von Kölichen (links) Vikarin Stefanie Wyrobisch. Bild: gf
"Was kann mir passieren, wenn Gott da ist?" Vikarin Stefanie Wyrobisch nahm in einem Gottesdienst Abschied von der Paulanergemeinde. Und das frohen Mutes. Laut Pfarrer Roland Böhmländer geht damit eine 31-monatige Ausbildungszeit zu Ende.

Wyrobisch habe seit ihrem Amtsantritt im März 2014 das Wort Gottes verkündet, getauft, getraut, beerdigt und stets mit aller Kraft der Gemeinde gedient. In ihrer letzten Predigt in der Paulanerkirche erinnerte sich Stefanie Wyrobisch daran, wie aufgeregt sie vor der Führerscheinprüfung gewesen sei, sie habe sogar Angst gehabt. Nie werde sie die Unterstützung ihrer Großmutter vergessen, die sie umarmte und sagte: "Hab' Gottvertrauen." Stefanie Wyrobisch stammt aus Sulzbach-Rosenberg, hat nach dem Abitur an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau in München Theologie studiert und Praktika in einer deutschen evangelischen Gemeinde in Kanada absolviert.

Der interkulturelle und interreligiöse Dialog war ihr wichtig, etwa ein Semester an der katholischen Franziskaner-Universität in Sarajevo (Bosnien). Bei Reisen in den Libanon und nach Südostasien lernte sie arabische und asiatische Christen kennen, aber auch Moslems, Buddhisten und Hindus. Den Vorbereitungsdienst als Vikarin durfte sie in Amberg ableisten, in der Paulanerkirche war sie auch konfirmiert worden. Nach bestandener kirchlicher Anstellungsprüfung wird Stefanie Wyrobisch ab Oktober als wissenschaftliche Assistentin an der kirchlichen Augustana-Hochschule in Neuendettelsau tätig sein.
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