Von der OTH gehen viele Impulse aus
Leuchtturm für die Ausbildung

Die Technische Hochschule Amberg-Weiden ist der Motor für Ausbildung in der Region, so Vorstand Dr. Voss.
 
Schatzmeister Werner Dürgner.

Die Ostbayerische Technische Hochschule ist der Motor für die Ausbildung in Region. So sehen es die Freunde der OTH. Um weiterhin ein Leuchtturm zu sein, braucht die Einrichtung aber auch künftig Unterstützung.

(brü) Das Geld werde nicht nur für die Ausbildungsbelange der stetig steigenden Zahl an Studierenden benötigt, sondern auch für Forschung, Entwicklung, Campusbetrieb und repräsentative Öffentlichkeitsarbeit, hieß es bei der Sitzung der Freunde der OTH. Deren Vorsitzender Dr. Erich Voss ging er auf die Entwicklung des Vereins ein. Die Mitgliederzahl sei, bedingt durch Umzüge und Sterbefälle, von 329 auf 323 zurückgegangen. Auch ist es laut Erich Voss schwer, neue Mitglieder zu gewinnen.

Wahrzeichen unterstützen


Als "Leuchtturm für die Ausbildung in der Region" sei die OTH ein Wahrzeichen, das es zu unterstützen gelte. Ein mittlerer fünfstelliger Betrag sei an Spenden regionaler Firmen zusammengekommen, informierte Schatzmeister Werner Dürgner. Dies sei nach Worten von OTH-Präsidentin Professor Dr. Andrea Klug auch erforderlich, nicht nur für die Forschung an den Standorten Amberg und Weiden.

Die OTH will den Ausbau der Social-Media-Aktivitäten fördern und plant in naher Zukunft ein eigenes Printmagazin der OTH. Mit einem neu konzeptionierten Programm baut die Hochschule auf Weiterbildung. An den Programmen für entsprechend qualifizierte Arbeitskräfte wird laut Klug noch gearbeitet. Daneben hat die OTH bereits im Bereich der Integration von Flüchtlingen einen großen Schritt getan, 14 studieren derzeit. Die Rückmeldungen der Dozenten seien sehr positiv, informierte Klug den Verein.

Stipendien vergeben


Vergeben wurden laut Dr. Erich Voss im vergangenen Jahr zwei Stipendien, gefördert wurden über das Deutschlandstipendium 30 Studierende in Amberg und 6 in Weiden. Für das kommende Jahr liegt der OTH bereits eine Zusage von 34 Stellen des Stipendiums vor, 25 davon für Amberg. "Die Region leistet hier einen hervorragenden Beitrag", so Voss. Stelle ein Förderer monatlich 150 Euro (1800 Euro jährlich) zur Verfügung, verdopple das Bundesministerium das Stipendium auf 300 Euro pro Monat. Für das kommende Studienjahr sollte die Quote bei 2,5 Prozent an Förderungsbeteiligungen liegen. Vor drei Jahren seien es 0,5 Prozent gewesen, so Voss.

Nebenbei lesenÜber automatisiertes Fahren informierte Professor Dr. Alfred Höß die Freunde der OTH. Insbesondere ging er auf die entsprechende Entwicklung dazu in Amberg ein. Nach seiner Aussage könne es noch Jahre dauern, "bis man beim Autofahren nebenbei Zeitung lesen kann". Die Entwicklung dafür mit starken Partnern aus der Automobilindustrie auch in Amberg werde stetig vorangetrieben wird.

Ein anderer Termin hingegen steht schon fest: Die nächste Mitgliederversammlung der Freunde der OTH wird am 10. Oktober 2017 über die Bühne gehen. (brü)
Unterstützung für die StudentenPreise

Den mit 1000 Euro dotierten Preis für besondere Abschlussarbeiten verlieh der Verein an Dominik Hildebrand (Maschinenbau) für die Bachelorarbeit "Unkonventionelle Methoden".

Mit je 500 Euro dotiert sind die Preise, die Johannes Klier (Applied Research) für die Masterarbeit "Dimensionierung eines Stromspeichers für E-Bus-Antriebe" und Andreas Waigel (Applied Research) für die Masterarbeit "Analyse eines W-Band Radarsensors in Nahbereichsanwendungen (Notruf ohne Störung)" erhielten.

Stipendien

Stipendien des Amberger Fördervereins der Freunde der OTH bekamen Katharina Brunner aus Wackersdorf (Internationales Technologiemanagement) und Jakob Hüttner aus Ehenfeld (Elektrotechnik).
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