Vor 50 Jahren: Bau der Barbaraschule
Bis zu 50 Kinder in einer Klasse

Fast auf den Tag genau vor 50 Jahren, am Dienstag, 11. Januar 1966, eröffneten Oberbürgermeister Wolf Steininger, Landrat Hans Raß und Landtagsabgeordneter Anton Falb die Barbaraschule. Auf seiner Facebook-Seite erinnert das Stadtarchiv daran, dass Architekt Rolf Saller die Schlüssel an das Stadtoberhaupt übergab, das sie wiederum an Oberschulrat Martin Ibler weiterreichte. Der Bau, der 650 Kinder aufnehmen konnte, sei angesichts der enormen Schulraumnot dringend notwendig gewesen. "Damals lag Amberg mit mehr als 41 Schülern pro Klasse weit über der Norm von 35, wobei sogar bis zu 50 Schüler in einer Klasse gezählt wurden", war am 12. Januar in der Amberger Zeitung zu lesen. Obwohl die Stadt um 1966 "enorme Summen in den Schulbau investiert" habe, wäre die Barbaraschule ohne Bundes- und Landesmittel nicht zu realisieren gewesen. Nachdem zwei Schüler Gedichte vorgetragen hatten, nahm Stadtpfarrer Monsignore Maier die kirchliche Weihe des Hauses vor. Der evangelische Stadtpfarrer Oskar Grosch appellierte danach an den Lehrer, der als "Treuhänder der Eltern" den "Menschen von innen her" zu prägen habe. Umrahmt wurde die Feierstunde laut AZ-Bericht vom Rösch-Quartett. Bild: Stadtarchiv

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