Vor allem bei Krebs: Förderverein Frauengesundheit Oberpfalz und Klinikum setzen auf neue Behandlungsformen
Mit dem Wissen aus über 4000 Jahren

"Die Harmonie von Körper, Geist und Seele ist das erklärte Ziel der TCM." Zitat: Dr. Lothar Kiehl über die traditionelle chinesische Medizin

Krebs ist ein Krankheitsbild mit vielen Gesichtern und eine Diagnose, die das Leben der Betroffenen und der Angehörigen von Grund auf verändert. Weil das so ist, hat es sich der Fördervereins Frauengesundheit Oberpfalz (FFGO) vorgenommen, Initiativen zu forcieren, die sich auch mit alternativen Behandlungsmethoden befassen.

Integrative Onkologie


Das wurde bei der Jahreshauptversammlung im Saal des Wallmenich-Hauses deutlich, als das sich am Klinikum noch im Aufbau befindliche Projekt Integrative Onkologie vorgestellt wurde. Vorsitzende Brigitta Schöner hatte zudem Dr. Lothar Kiehl aus Vohenstrauß eingeladen, der über traditionelle chinesische Medizin, kurz TCM, als Begleittherapie bei Schmerzzuständen und chronischen Erkrankungen, unter anderem auch bei Krebs, sprach.

Zwei regelmäßige Gruppen


Die bisherigen Angebote werden laut Schöner inzwischen gut angenommen. Eine Vormittags- und eine Abendgruppe treffen sich regelmäßig. Ein großes Thema bei den Sitzungen sei auch immer wieder die Unterstützung des Projekts Integrative Onkologie, dessen Koordination in den Händen von Nina Rebl liegt.

Vorträge, Kochkurse auf TCM-Basis und die Herzkissenaktion unter der Federführung von Birgit Auers seien weitere Aktivitäten des Vereins. Auers, die Schatzmeisterin des Vereins, sagte in ihrem Bericht, dass der FFGO finanziell auf gesunden Beinen stehe. Unter dem Dach des zertifizierten Onkologischen Zentrums arbeiten am Klinikum laut der zuständigen Koordinatorin Nina Rebl viele Stationen und Abteilungen daran, die Versorgung der Patienten zu optimieren. Im Mittelpunkt stehe ein ganzheitlicher Behandlungsansatz, der sowohl körperliche, seelische als auch soziale Aspekte berücksichtige.

In der Planungsphase


Im Zuge des neuen Therapiekonzeptes Integrative Onkologie sollen künftig ausgewählte Behandlungsformen ergänzend zur konventionellen Therapie angeboten werden. Die Schwerpunkte seien Ernährung, Bewegung, Sport und Naturheilkunde, Kunst- und Gestaltungstherapie sowie eine umfangreiche psychoonkologische Betreuung. Das neue Behandlungskonzept befindet sich laut Rebl im Klinikum St. Marien derzeit noch in der heißen Planungsphase.

Körper, Geist und Seele


Dr. Lothar Kiehl stellte die traditionelle chinesische Medizin als Therapieform vor, die auf der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen fuße: "Über 4000 Jahre genauester Beobachtungen der Natur und der Menschen hat eine wirklich ganzheitliche Medizin zur Folge." Genauere Infos gab er über die Behandlungsmethoden Akupunktur, Heilkräuter, die Erwärmung von speziellen Körperpunkten, die Ernährungslehre, Meridian-Massage, Qi Gong, Tai Chi und Atemtherapie. Kiehl: "Die Harmonie von Körper, Geist und Seele sei das erklärte Ziel der TCM."

Die Harmonie von Körper, Geist und Seele ist das erklärte Ziel der TCM.Dr. Lothar Kiehl über die traditionelle chinesische Medizin
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