Waldjugendspiele auf dem Mariahilfberg
Den Wald schätzen lernen

Bei den Waldjugendspielen ist nicht nur Wissen über die Natur gefragt, sondern auch Fitness - wie hier beim Ster-Schlichten. Bild: Steinbacher

Woran erkennt man einen Berg-Ahorn? Ist doch klar - an den Spitzen. Die Drittklässler aus dem Landkreis und dem Stadtgebiet sehen das sofort. Gelernt haben sie das auf dem Mariahilfberg bei den Waldjugendspielen des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF). Mit einem Förster erkundeten die Kinder am Dienstag und Mittwoch dieser Woche den Wald.

"Mit der Aktion wollen wir sie für die Natur sensibilisieren", sagte Behördenleiter Wolfhard-Rüdiger Wicht über die Kinder. Auf dem knapp vier Kilometer langen Weg lernten sie an verschiedenen Stationen Baumarten kennen, welche Pfotenabdrücke zu welchem Tier gehören und warum Wasser so wichtig für den Wald ist. Neben Wissen war auch Geschick gefragt. Um beim Zapfen-Werfen, Blätter-Angeln und Ster-Schlichten wertvolle Punkte zu holen, brauchten sie einen guten Blick und eine ruhige Hand. Außerdem sollen sie dabei lernen, im Team zu arbeiten.

Das Konzept der Waldjugendspiele kommt bei Schülern und Lehrern an. "Immerhin ist das heuer die 48. Veranstaltung", ließ Wicht wissen. Über 730 Schüler nahmen diesmal teil. Eine Zahl, die dem Amtsleiter große Hoffnung macht. Jedes einzelne Kind, das den Wald kennenlernt, ist wichtig. "Denn nur was man kennt, schätzt und schützt man auch."
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