Wasser und Verkehr
Aktionsgemeinschaft plant Exkursionen

Ammersricht. Wasser und Verkehr sind die Schwerpunktthemen mit denen sich die Aktionsgemeinschaft Wagrain-Ammersricht in diesem Jahr beschäftigen will. Der Vorstand legte dazu seine Jahresplanung vor.

Rückenwind und eine Menge Zuspruch haben Vorsitzender Manfred Lehner und seine Vorstandskollegen bei der von der AWA im vergangenen Jahr initiierten Versammlung zum Hochwasserschutz in diesem Stadtteil sowie auf der Jubiläumsveranstaltung verspürt. Mit zwei Exkursionen zum Thema Wasser will die Aktionsgemeinschaft auch 2016 wieder Vorreiter sein. Im Mai ist eine Exkursion nach Raigering geplant, um die dortigen im Dorfzentrum getätigten Maßnahmen zum Hochwasserschutz zu begutachten.

Hochwasserschutz


Im Gespräch mit den zuständigen Verantwortlichen der Stadt und Betroffenen sollen ursprüngliche Planung und die tatsächliche Verwirklichung verglichen werden. Natürlich will man dabei auch Auskunft über den aktuellen Sachstand beim Hochwasserschutz für Wagrain und Ammersricht bekommen. Für den Herbst lädt die AWA dann zum vier Kilometer langen Wasserwanderweg mit sachkundiger Führung am Mariahilfberg ein.

Der Verkehr war bereits ein gewichtiges Thema beim Stadtteilrahmenplan, der in den Jahren 2001 bis 2005 von der AWA geschaffen wurde und bisher einmalig für Amberg geblieben ist. Bereits damals hat man die Verkehrsbrennpunkte in diesem Stadtteil aufgegriffen, in einem Stufenplan die Beseitigung der Probleme dargestellt und eine Überprüfung der Fortschritte nach gewissen Zeitabschnitten bereits vorgegeben.

Einfach mal nachfragen


Nach Meinung der Vorstandsmitglieder Horst Kraus und Heinz Meinl tut die AWA gut daran, nach zehn Jahren nachzufragen, inwieweit die bereits damals erkannten Verkehrsprobleme gelöst wurden. Zunächst sollen mit möglichst vielen Verbänden, Gruppierungen und Stadtvertretern im Juni/Juli bei einer Ortsbegehung problematische Stellen aufgesucht und Lösungen für eine Abhilfe gesucht werden. Nach wie vor ist für die Aktionsgemeinschaft die Fortführung der Umgehungsstraße über die B 299 hinaus ungelöst. Es steht zu befürchten, dass die Planungen hierzu ziemlich zum Erliegen gekommen sind. Im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahmen werden nach Meinung der AWA auch bauliche Veränderungen an der Vils notwendig. Dies wäre ein Anlass, auch mit der Fortführung der Umgehung weiterzumachen.
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