Werkvolk schüttet Gewinnanteil für soziale Zwecke aus und ermuntert zur Nachahmung
„Zwei Prozent tun wirklich keinem weh“

Nur strahlende Gesichter gab es beim Werkvolk, als Vorstand Dagmar Kierner (rechts) 14 000 Euro Spenden an verschiedene Empfänger verteilte (von links): Irmgard Buschhausen und Erika Donderer (Amberger Tafel), Sylvia Benjamin und Irina Huber (Caritas Amberg-Sulzbach), Marianne Gutwein (SkF), Eugen Leitfridt (Ringerclub Bergsteig), Wolfgang Erb (Vorstand Werkvolk), Michael Geiss und Petra Konheiser (Amberg hilft Menschen). Bild: pjon

Die Wohnungsbau und Siedlungswerk Werkvolk eG schüttet jedes Jahr einen Teil ihres Gewinns an soziale und wohltätige Zwecke aus. Das ist längst Tradition bei der Genossenschaft, die auch heuer wieder zwei Prozent - insgesamt 14 000 Euro - zu verteilen hatte. "Wir überlegen das ganze Jahr über, wo es am sinnvollsten ist, etwas zu spenden, und ich bin sehr glücklich mit den Projekten und Vereinen, die wir heuer finanziell unterstützen", sagte Vorstand Dagmar Kierner bei der Übergabe des Geldes an fünf Vereine und Institutionen an ihrem Unternehmenssitz in der Hans-Thoma-Straße.

SkF, Tafel, Ringer und mehr


Die Hälfte der Summe floss nach ihrer Auskunft zunächst in die Werkvolk-Kierner-Stiftung, die wiederum drei Empfänger in voller Höhe davon profitieren ließ. Jeweils 3000 Euro gingen an die Amberger Tafel und den Sozialdienst katholischer Frauen fürs Projekt "Endlich gecheckt".

Letzterer erhielt außerdem aus dem Firmentopf für seine gesamte Arbeit weitere 5000 Euro, worüber SkF-Vorsitzende Marianne Gutwein strahlte. Ebenso erfreut zeigte sich Irmgard Buschhausen, die Vize-Chefin der Amberger Tafel, aber auch der Ringer-Club am Bergsteig war glücklich über 1000 Euro. "Wir brauchen das Geld dringend für Sanierungen an unserem Vereinsheim", sagte Chef Eugen Leitfridt und verhehlte nicht, dass dort neben den Sportlern manchmal auch Ungeziefer mitringt.

Auch Flüchtlinge im Blick


Jeweils weitere 1000 Euro bekamen die Flüchtlingshilfe des Caritas-Kreisverbandes Amberg-Sulzbach und die Bürgerinitiative Amberg hilft Menschen, die sich im gleichen Feld engagiert. BI-Vorsitzender Michael C. Geiss erläuterte, dass es bei seinem Verein oft "eher um die kleinen, aber notwendigen Dinge" für Flüchtlinge gehe, wie beispielsweise Hilfe bei der Wohnungseinrichtung oder die Beschaffung von Lebensmitteln.

Dagmar Kierner betonte bei der Spendenübergabe, dass es eigentlich selbstverständlich sei, bei guten Gewinnen etwas für wohltätige Zwecke abzugeben. "Zwei Prozent sollten machbar für alle Unternehmern sein und tun wirklich keinem weh", machte sie Werbung für diese Idee.

Kierner versäumte es auch nicht, jeweils kurz auf das Engagement der beschenkten Vereine und ihrer Vertreter einzugehen. Außerdem ließ sie keinen Zweifel daran, dass das Werkvolk sich auch im kommenden Jahr wieder entsprechend für die Menschen, die hinter all den Institutionen stehen, einsetzen werde.
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