Zum Tag des offenen Denkmals
Militärhistorische Sammlung öffnet sich zwei Tage lang

In der Sammlung sind es oft die unzähligen kleinen Details, die die Ausstellungsstücke so interessant machen. Hier zeigt das Fahnenband eines Kriegervereins nicht nur die Namen und Sterbedaten der Mitglieder, sondern auch Auszeichnungen, die sie für die Teilnahme an den Kriegen von 1866 (in Kreuzform) und 1870/71 (rund) erhielten. Bild: Steinbacher

Für die Teilnahme am Tag des offenen Denkmals in Amberg gibt es einen Nachzügler, der sich dafür aber gleich ein ganzes Wochenende öffnet: die Militärhistorische Sammlung. Deren Förderverein bietet in der Leopoldkaserne folgende 90-minütige Führungen an: am Samstag, 10. September, um 10 Uhr, 14 Uhr und 16.30 Uhr; am Sonntag, 11. September, um 10 und 13.30 Uhr.

Am Sonntagnachmittag gibt es im Offiziersheim Kaffee und Kuchen. Die Besucher (Personalausweis nicht vergessen) werden zu diesen Zeiten an der Wache der Kaserne abgeholt. Eine Anmeldung ist notwendig. Vom 5. bis 8. September kann sie jeweils von 10 bis 12 Uhr sowie von 13.30 bis 14.30 Uhr unter Telefon 09621/7847-4011 erfolgen. Der Eintritt beträgt pro Person vier Euro. Größere Taschen oder Rucksäcke dürfen nicht mitgeführt werden.

Die Militärhistorische Sammlung existiert seit 1984 und zeigt die Geschichte der Amberger Garnison von 1715 bis in die Gegenwart. Zu sehen sind rund 4000 Exponate zu den in Amberg stationierten Truppenteilen der bayerischen Armee, der Reichswehr, Wehrmacht und der Bundeswehr sowie zu den Kriegen, an denen diese Soldaten teilnahmen.
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