Zuschuss für Einbruchsschutz

Amberg-Sulzbach. Gerade in den Wintermonaten steigt die Zahl der Dämmerungseinbrüche. Allein 2014 wurden 8210 Delikte in Bayern gemeldet - ein Anstieg um 28,6 Prozent im Vergleich zu 2013. Darauf weist die Amberger CSU-Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger in einer Pressemitteilung hin.

Fast die Hälfte der Einbruchsversuche wird aber abgebrochen, wenn technische Schutzvorkehrungen vorhanden sind. Denn hier gilt die Faustregel: Schafft der Einbrecher es nicht, innerhalb von drei bis vier Minuten ins Haus zu kommen, wird ihm die Gefahr, ertappt zu werden, zu groß. Hier setzt das neue Förderprogramm der KfW-Förderbank an. "Es ist Teil eines umfassenden Ansatzes, die Haus- und Wohnungseinbrüche gezielt und effektiv zu bekämpfen", sagt Barbara Lanzinger. "Nur mit konkreten Maßnahmen schaffen wir es, Häuser und Wohnungen vor Einbrechern und organisierten Banden zu schützen."

Das Förderangebot der KfW startet jetzt: Eigentümer und Mieter können Zuschüsse zur Sicherung gegen Wohnungseinbrüche erhalten. Die Förderung kann jeder beantragen, der in den Einbruchsschutz einer Wohnimmobilie investiert. Gefördert werden sowohl das Material als auch der Einbau durch Fachunternehmen. Wichtig ist, dass die Förderung vor Beginn der Arbeiten beantragt wird. Der Zuschuss liegt je nach Investitionskosten zwischen 200 und maximal 1500 Euro (10 Prozent der Investitionssumme). Weitere Informationen: www.kfw.de/einbruchschutz.
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