Zwölf Abiturienten erreichen am Erasmus-Gymnasium Notendurchschnitt von 1,5 oder besser
Michaela Stauber mit einem Traumergebnis von 1,0

Die besten Absolventen des Erasmus-Gymnasiums. Hinten von links: Michaela Stauber (1,0), Moritz Schnelke (1,2), Anna Weber (1,2), Elisa Hopke (1,2) Hanna Scherer (1,2), Maximilian Knab (1,3). Vorne: Anna Kammerer (1,3), Rebecca Gottschalk (1,3), Helena Wesnitzer (1,3), Patricia Gmehling (1,4), Antonia Grahmann (1,5) und Jonas Hanke (1,5), zusammen mit Schulleiter Peter Seidl und Stellvertreterin Elfriede Dietlmeier. Bild: usc

Bei einem Gesamtschnitt von 2,1 haben alle Absolventen des Erasmus-Gymnasiums die Abi-Prüfung bestanden. Mit 1,0 führt Michaela Stauber die Liste der Besten an. Zwölf junge Damen und Herren erreichten ein Ergebnis von 1,5 oder besser. Das entspricht etwa gut einem Fünftel aller Prüflinge.

Amberg. (usc) Humorvoll und völlig ohne Groll war der Rückblick auf die acht gemeinsamen Schuljahre, für den die Jahrgangssprecher Anna Weber, Jonas Keck und Maximilian Knab viel Beifall erhielten.

Nett am Rande: Bei ihrem allumfassenden Dank vergaßen die Absolventen auch den Hausmeister und die Mitarbeiterinnen im Sekretariat der Schule nicht. Als Vertreter des Oberbürgermeisters gratulierte Kulturamtsleiter Thomas Boss, auch im Namen von Landrat Richard Reisinger, zum bestandenen Abitur. Er gab den Absolventen mit auf den weiteren Lebensweg, dass Lernen ein andauernder Prozess sei, der mit dem Reifezeugnis nicht zu Ende sei.

Das Abitur attestiere den Absolventen Wissen und Reife, sagte der Vorsitzende des Elternbeirats, Helmut Weigl. Für den Verein der Freunde des Erasmus-Gymnasium gratulierte Vorsitzender Roland Schneider. Karoline Birner von der Ostbayerischen Technischen Hochschule nahm die Feier zum Anlass, in eigener Sache bei den Absolventen zu werben und überreichte an Michael Schaller einen Ehrenpreis für gute Leistungen in Mathematik.

Schulleiter Peter Seidl zog Bilanz des pädagogischen Auftrags der Schule jenseits des reinen Wissenvermittelns. "Erstens: Wir haben Sie das Einteilen gelernt. Zweitens: Wir wollten Sie neugierig machen auf die Welt. Auf die Welt jenseits Ihres Kinderzimmers, jenseits Ihrer Whats-app-Gruppe, jenseits Ihres gerade sichtbaren Horizonts. Drittens: Wir haben Ihnen nützliche Dinge beigebracht: Selbständigkeit zum Beispiel, Durchhaltevermögen, Frustrationstoleranz, einem Gong gehorchen, einen Gong erwarten können, den Mund zur rechten Zeit aufmachen und zur rechten Zeit halten."

Seidl rief die Abiturienten dazu auf, das Eingeteilte, das Auseinandergenommene, das Analysierte wieder zusammenzusetzen: "Machen Sie ein Ganzes daraus, das sich Bildung nennt." Er erinnerte die jungen Leute daran, dass das Abitur nicht das Ende des Lernens sei. Er empfahl ihnen, im weiteren Leben skeptisch zu sein, vor allem denen gegenüber, die glauben, Fortschritt sei linear. Und zum Schluss sein Rat: "Lernen Sie verstehen. Werden Sie gütig."
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