25 Jahre Gewerbebau und die Erfolge
Marienstraße bestes Beispiel

Eingeladen hatte die Ammersrichter Junge Union: Bei dem Treffen ging es um die Geschichte, die Erfolge und die Herausforderungen der Gewerbebau, Aber auch Themen, die den Stadtteil betreffen, wurden besprochen. Bild: tne

Größer hätte das Lob von CSU-Fraktionschef Dieter Mußemann gar nicht ausfallen können. "Viele Städte beneiden uns um unsere Gewerbebau. Und das völlig zu Recht." Zum Termin eingeladen hatte aber nicht er, sondern die Junge Union.

Ammersricht. (tne) Mußemann hatte wie weitere Kollegen aus der CSU-Fraktion die Einladung der Ammersrichter JU angenommen, um beim Stammtisch der Nachwuchspolitiker im Gasthof Neumühle aktuelle Themen der Stadtentwicklung zu diskutieren. Mit dabei war auch Gewerbebau-Chef Karlheinz Brandelik.

Vor exakt 25 Jahren sei die Wirtschaftsförderung als ein Instrument gegründet worden, das die Unternehmen genau dort unterstützt, wo sie selbst nur schwer weiterkommen. Bei der Suche nach Bauland zum Beispiel. Zuvor sei das nicht zwingend notwendig gewesen, da sich viele Betriebe dauerhaft angesiedelt hätten. Dies habe sich durch die Globalisierung und die damit einhergehende zunehmende Konkurrenz der Städte stark geändert. In diesen 25 Jahren sei viel erreicht worden. Bestes Beispiel für die funktionierende Wirtschaftsförderung sei die Entwicklung des ehemaligen Emailfabrik-Geländes und der Marienstraße. Darüber hinaus habe die Gewerbebau seit ihrer Gründung rund 350 Millionen Euro durch Vermietungen und Verpachtungen erwirtschaften und wieder reinvestieren können.

Aktuell liege der Schwerpunkt vor allem auf dem Handel- und Dienstleistungssektor, insbesondere in der Innenstadt. "Die Entwicklung in den vergangenen Jahren bereitet uns durchaus Sorgen. Wobei, das muss man auch betonen, dies keineswegs ein reines Amberger-Problem ist", nahm Brandelik auf die zunehmenden Leerstände Bezug. "Der stationäre Handel geht einfach, auch durch die Konkurrenz der Online-Angebote, immer mehr zurück."

Ganz bewusst sei seinerzeit, sagte Fraktionsvorsitzender Dieter Mußemann, auf Initiative des damaligen OB Wolfgang Dandorfer eine aus der Stadtverwaltung ausgegliederte Gesellschaft gegründet worden.
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