Aderlass, Typisierung und Spende in der Schalterhalle
Blut und Geld fließen in der Sparkasse

Erika Klebel (links), Teamchefin des Blutspendedienstes, sah genau hin, ob bei Werner Dürgners Aderlass auch alles nach Plan läuft. Mit auf dem Bild (ab Dritter von links): BRK-Geschäftsführer Björn Heinrich, Anita Gleissner und Gabriele Kundmüller von der Barmer Krankenkasse, Edith Achatzi (Leiterin Personalmanagement) und Ausbildungsleiterin Birgit Birner. Bild: hfz

Vorstandsmitglied Werner Dürgner ging mit gutem Beispiel voran und spendete einen halben Liter Blut. Die Sparkasse Amberg-Sulzbach hatte in das Haus der Kunden an der Marienstraße eingeladen, wo eine nicht alltägliche Aktion auf dem Programm stand: Blutspende kombiniert mit Typisierung. Die Idee dazu war von Edith Achatzi, der Leiterin des Personalmanagements, gekommen. Sie hatte den Blutspendedienst des Roten Kreuzes auf ihrer Seite.

Als Hintergrund diente laut Pressemitteilung diese Zahl: Obwohl 94 Prozent der Deutschen Blutspenden für wichtig halten, machen tatsächlich nur 3,5 Prozent mit. Dabei hätten durch Konserven und Typisierung viele Patienten überhaupt erst eine Überlebenschance.

"Deshalb wollten wir es den Beschäftigten der Sparkasse in der Marienstraße und den Mitarbeitern der umliegenden Geschäfte und Praxen ganz einfach machen, bequem in unseren Räumen Blut zu spenden oder sich als möglicher Stammzellenspender typisieren zu lassen", wird Werner Dürgner in dem Schreiben zitiert.

Damit auch in Zukunft viele Typisierungen und Blutspenden möglich sind, übergab Dürgner dem BRK-Blutspendedienst eine 4000-Euro-Spende. Begleitet wurde die Aktion von der Barmer Krankenkasse, die vor kurzem in die Räume der Sparkasse eingezogen ist.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.