Am Montag IG-Metall-Protestaktion bei Grammer
Beschäftigte gegen Machtpoker

Grammer-Mitarbeiter sollen sich gegen die umstrittene Investorfamilie Hastor wehren. Symbolbild: dpa

Auch die rund 2000 Beschäftigten des Automobil-Zulieferers Grammer sind zu Protesten aufgerufen, wenn die IG Metall am Montag, 24. April, gegen eine Machtübernahme durch die umstrittene Investorenfamilie Hastor mobil macht.

Für die vier hiesigen Grammer-Standorte - die Zentrale in Amberg sowie die Produktionsstätten in Immenstetten und (zweimal) in Köfering - sind Protestaktionen von 11.45 bis 12.15 Uhr geplant. "Es freut uns, dass unsere Kollegen aus Tschechien ebenfalls planen, sich den Protesten anzuschließen", teilte Horst Ott dazu mit, der Amberger IG-Metall-Chef. "Grammer beschäftigt in Tschechien an drei Standorten über 2000 Menschen." Ziel der Proteste sei es, den Verantwortlichen klar zu machen, "dass es bei diesem Machtpoker um Existenzen und die Zukunft vieler Menschen geht. Menschen, die in den letzten Jahren Grammer zu einer Erfolgsgeschichte in der Automobilindustrie verholfen haben."
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