Amberger Stadtwerke: Neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge
Elektromobile auf Überholspur

Oberbürgermeister Michael Cerny (rechts) und der Aufsichtsrat der Stadtwerke informierten sich über das neue Konzept "AM Ladepole" samt neuer Andockstation im Hof des Amberger Energieversorgers. Das Bild zeigt (von links) Volker Binner, Prokurist Stefan Winkler, Geschäftsführer Dr. Stephan Prechtl, Rudolf Maier, Uli Hübner, Prokurist Josef Siegert, Michaela Holzner, Martin Preuß, Ralf Kuhn und Projektmanager Martin Malitzke. Bild: hfz

Sie stehen auf der Poleposition. Beim Thema Elektrofahrzeuge überholt die Amberger Stadtwerke so schnell keiner. Weil das kommunale Unternehmen schon mehrere elektrisch betriebene Mobile am Start hat und eifrig nutzt. Jetzt kommen neue Ladestationen hinzu, die einfach nötig geworden sind.

Als kommunaler Energieversorger gehen die Stadtwerke in Sachen Elektromobilität mit gutem Beispiel voran. Nun engagieren sie sich mit einem Pilotprojekt namens "AM Ladepole" für weitere Säulen im sogenannten halböffentlichen Bereich und auf eigenem Gelände.

Nachhaltiges Geschäftsmodell

"Die politischen Vorgaben von einer Million angemeldeten Elektrofahrzeugen bis 2020 in Deutschland erfordern auch die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle im Bereich der Ladeinfrastruktur", heißt es zum Hintergrund in einer Pressemitteilung. Deshalb hätten sich die Stadtwerke mit möglichen, wirtschaftlich tragfähigen Lösungsansätzen beschäftigt und ein Konzept für Ladesäulen im teils öffentlich zugänglichen Raum entwickelt.

Seit geraumer Zeit hat die städtische Tochtergesellschaft einen eigenen Elektromobil-Fuhrpark, quasi zum Ausprobieren der neuen Technik im Arbeitsalltag eines Unternehmens. Angefangen vom Elektrobike, über den Elektroroller und das entsprechende Auto bis hin zum Mitarbeiter mit privatem Renault Twizzy wurden Erfahrungen gesammelt und intern ausgewertet.

Ladung der Elektrofahrzeuge

In der Regel war laut Presseinfo festzustellen, dass sich die Ladung der Elektrofahrzeuge vorrangig an zwei Orten abspielte. Zum einen zu Hause in den Abend- und Nachtstunden bei privaten Fahrzeugen und zum anderen am Arbeitsplatz. Hier ergaben sich demnach die längsten Standzeiten und somit auch für die Nutzer die beste Gelegenheit, ohne Einbußen zu laden. Im privaten Umfeld ist eine standardisierte Lösung nach Anschauung der Stadtwerke "nur schwer umzusetzen, da im Regelfall mit dem Erwerb eines Fahrzeugs bei der Anschaffung auch die passende Ladetechnik (Wallbox) einhergeht und so keine separate Ladesäule nötig ist".

Aus diesen Gründen habe das Unternehmen seinen Fokus auf den halböffentlichen Raum, auf das Parken am Arbeitsplatz, gelegt und das neue Konzept "AM Ladepole" entwickelt. Es soll nun in einem Pilotvorhaben getestet werden, was sich auch der Aufsichtsrat am Rande seiner jüngsten Sitzung ansah.
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