Angebot der Sulzbach-Rosenberger Wirtschaftsjunioren
Trainingsplan Bewerbung

Eine illustre Runde: Zwölf junge Menschen aus sieben Nationen zeigten Interesse an einem Bewerbungstraining der Wirtschaftsjunioren, des CDJ und Kolping-Bildungswerkes. Bild: hfz

-Sulzbach. Zweieinhalb Stunden tauschten sie sich mit sechs Wirtschaftsjunioren, Anna Szymczak (CJD) und einer Lehrerin des Jugendintegrations-Sprachkurses in Räumen des Kolping-Bildungswerkes aus. Zum dritten Mal boten der Jugendmigrationsdienst (JMD) des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschlands (CJD) zusammen mit den Wirtschaftsjunioren und dem Kolping-Bildungswerk ein Bewerbungstraining für junge Migranten und Einheimische an. Zwölf Teilnehmer im Alter zwischen 17 und 30 Jahren nahmen das Angebot laut einer Pressemitteilung an.

"Spannende Mischung"


Die drei weiblichen und neun männlichen Interessenten kamen aus Afghanistan, Polen, Kolumbien, der Slowakei, Tschechien, Syrien und Deutschland. Sie verfügten auch über sehr unterschiedliche Bildungs-Biografien (siebenjähriger Schulbesuch, Abitur, Bachelor in Jura oder Studium der Psychologie). Sie besuchten oder besuchen gerade einen Integrations-Sprachkurse oder eine Berufsschulklasse. Diese "spannende Mischung", so die Wirtschaftsjunioren, würden eine besondere Herausforderung darstellen. Der unternehmerisch ausgerichtete Nachwuchsverband war mit Dieter Kohl, Wolfgang Widmann, Gerhard Ott, Florian Ertl, Jeannine List und Cornelia Fehlner vertreten.

Sie wollten unter anderem den jungen Leuten vermitteln, was bei einer Bewerbung gut oder eher ungünstig ist, und worauf Arbeitgeber Wert legen. Zur Vorbereitung waren teilweise in Kooperation mit dem CJD bereits Lebensläufe der Teilnehmer erstellt und Bewerbungsschreiben verfasst worden. Ein simuliertes Vorstellungespräch bot die Grundlage für einen regen und interessierten Austausch für beide Seiten, unterstreicht die Pressemitteilung.

Viele weitere Fragen


Fallbezogen und einfühlsam hätten die Wirtschaftsjunioren erklären können, was gut gewesen oder zu verbessern sei. Punkte wie Blickkontakt, deutliches Sprechen, der Mut, nachzufragen, hätten die Runde abschließend rege diskutiert.

Die Teilnehmer interessierte zudem, wie der berufliche Alltag in Deutschland aussieht oder welche Verdienstmöglichkeiten und Chancen auf dem Arbeitsmarkt bestehen. Am Ende gewannen die Veranstalter den Eindruck, dass dieser direkte Kontakt zu jungen Repräsentanten des wirtschaftlichen Lebens bei den Ratsuchenden Zuversicht vermittelt und motivierend gewirkt habe.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.