Anlage deckt über 50 Prozent des Bedarfs einer Schule
Grammer Solar baut für Schule in Chile

Grammer Solar betreibt seit 2014 eine Filiale in Santiago de Chile. Im Süden des Landes eröffnete das Unternehmen nun im Beisein von Energieminister Máximo Pacheco eine große Photovoltaikanlage. Laut einer Pressemitteilung der in der Oskar-von-Miller-Straße im Industriegebiet Nord ansässigen Firma werden damit mehr als 50 Prozent des Strombedarfs der deutschen Schule in Puerto Montt gedeckt.

Zur Inbetriebnahme hatten die Chilenen ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt: Das Schulorchester spielte auf, bevor Pacheco das Wort ergriff: "Dies ist ein wichtiger Schritt für die dezentrale Stromerzeugung in der Region und obendrein ein Zeichen für eine nachhaltige Erziehung." 212 Solarmodule des deutschen Herstellers Solarnova (Schleswig-Holstein), gruppiert auf drei Dächern der Schule, erzeugen laut Grammer Solar eine Gesamtleistung von 55 Kilowatt-Peak Strom. Genug, um über die Hälfte des Bedarfs der Schule abzudecken - ohne Rauch, ohne Brennstoff, ohne Umweltverschmutzung, nur mit der Kraft der Sonne.

Timo Jurado, der verantwortliche Ingenieur von Grammer Solar, sagte über den Standort im Süden Chiles schmunzelnd: "Ja, bei Puerto Montt denken die Leute immer an Regen, aber Tatsache ist, dass die Einstrahlungswerte von Puerto Montt mit den besten Standorten in Deutschland vergleichbar sind. Und dort kommt keiner auf die Idee zu sagen, dass es immer nur regnet."
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