Arbeitsmarkt bleibt stabil
Zugpferd Baubranche

Laut Franz Elsner, dem Leiter der Amberger Arbeitsagentur-Geschäftsstelle, ist der lokale hiesige Arbeitsmarkt insgesamt gut aufgestellt. Zugpferde seien weiterhin das Bauhaupt- und Baunebengewerbe. Archivbild: Hartl

Dieses Minus ist ein Plus: Im Bezirk der Amberger Agentur ging die Arbeitslosigkeit weiter leicht zurück. Mitte Juni waren laut dem am Donnerstagvormittag veröffentlichten Monatsberichts der Behörde 2100 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 90 weniger als im Mai, aber 130 mehr als noch vor einem Jahr. Die Quote sank von 3,9 auf 3,7 Prozent. Vor zwölf Monaten lag dieser Wert bei 3,5.

"Die Entwicklung zeigt, dass der hiesige Arbeitsmarkt insgesamt gut strukturiert ist. Zugpferde sind das Bauhaupt- und Baunebengewerbe sowie das Metall- und Elektrohandwerk", kommentierte Franz Elsner, Leiter der Amberger Agentur-Geschäftsstelle, die aktuellen Zahlen. Gesucht seien derzeit Metallbauer, Industriemechaniker, Mechatroniker und Schweißer sowie Pflegekräfte und Helfer im Altenpflege-Bereich.

Ein Problem sei es auch in vielen Branchen, die gemeldeten Ausbildungsplätze zu besetzen. Dies gelte vor allem in den Berufen Heizungsbau, Spengler, Sanitär, Maschinenbau, Schlosser, Zimmerer und Maler sowie beim Bau- und Baunebengewerbe. Elsner: "Offensichtlich werden von den Jugendlichen aus verschiedensten Gründen nach wie vor eher Büroberufe bevorzugt."

Betriebe und Verwaltungen meldeten dem Arbeitgeberservice der Agentur und des Jobcenters im ersten Halbjahr rund 1230 sozialversicherungspflichtige Stellen neu zur Besetzung, das sind 40 Angebote als noch vor zwölf Monaten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Arbeitsmarkt (92)Baubranche (2)Franz Elsner (10)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.