Auto Fischer eröffnet 21 Millionen Euro teuren Neubau
Wenn Unternehmergeist Vollgas gibt

In der vorderen Reihe strahlt die Familie Fischer über den neuen Meilenstein ihrer Firmengeschichte mit (von links) Thomas Fischer, seiner Ehefrau Lena, Marianne Fischer und ihrem Ehemann und Unternehmensgründer Franz Fischer sowie OB Michael Cerny und Ambergs Geschäftsführer Horst Hoffmann. Dazu gratulierten (hinten von links) Handwerkskammer-Vizepräsident Albert Vetterl, Innungsobermeister Rudolf Angerer, VW-Service-Regionsleiter Norbert Willeke, Holger Müller von Seat und VW-Vertriebs-Regionalleiter Jos

"Wenn man auf den Hof fährt, öffnet sich der Mund und man staunt: Wow, ist das groß." VW-Regionalleiter Josef Fahle hat schon viele Standorte der Volkswagen-Gruppe gesehen. Aber der Neubau von Auto Fischer in Amberg für 21 Millionen Euro nötigt ihm bei jedem Besuch tiefen Respekt ab. Am Freitag wurde offiziell Eröffnung gefeiert - ebenso im großen Stil mit rund 200 Gästen.

Neben Funktionären von VW und Seat - diese beiden Marken werden in dem über 10 000 Quadratmeter großen Autohaus an der Speckmannshofer Straße präsentiert - sowie Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kirche nahmen vor allem Geschäftspartner und Kunden an dem bunten Festabend teil, durch den N24-Fernsehmoderatorin Susanne Schöne führte. Trotz der stattlichen Besucherzahl wirkte die neue Niederlassung nicht überfüllt - ein Beweis für die Großzügigkeit, die die Flächen ausstrahlen.

Darauf hob auch Mitinhaber Thomas Fischer, Geschäftsführer des ebenfalls zum Unternehmen gehörenden Audi-Zentrums in Ursensollen, ab. Über 400 Neu- und Gebrauchtwagen sind nach seiner Auskunft am neuen Standort in Amberg ständig verfügbar.

Kräftig in Service investiert


Außer in "lichtdurchflutete Räume" für Verkauf und Verwaltung wurde nach seinen Worten auch in den Service- und Werkstattbereich "kräftig investiert". Hier gibt es zum Beispiel sieben neue Direktannahmen und eine innovative Lackiererei. Auswahl, Prozesse und Wege seien für Kunden ebenso optimiert worden wie die "Ergonomie für die Mitarbeiter, die perfekte Arbeitsplätze beziehen konnten". Thomas Fischer sprach von einem "Wohlfühlambiente und absoluter Kundenorientierung, die ein besonders Erlebnis schaffen".

Klar, dass er auch seinem Vater Franz Fischer für dieses neue Kapitel in der Geschichte des Familienunternehmens Dank und Anerkennung zollte. Sicher hatte der sich vor 34 Jahren, als er "seine One-Man-Garage-Show startete" - so hatte es Susanne Schöne formuliert -, noch nicht vorstellen können, wie erfolgreich die Firma wuchs und expandierte. "Mit viel Unternehmergeist, Herzblut und Risikobereitschaft" habe Franz Fischer diesen Aufstieg bewirkt, würdigte sein Sohn.

Vier Orte, 442 Mitarbeiter


Stolz nannte er die Zahl von heute insgesamt 442 Mitarbeitern an den vier Standorten Amberg, Neumarkt, Ursensollen und Pilsach. "Was hier entstanden ist, ist wirklich gigantisch", lobte auch Oberbürgermeister Michael Cerny und freute sich neben einer "beispielhaften Zusammenarbeit mit der Stadt" über rund 20 000 Quadratmeter ökologische Ausgleichsfläche.

Josef Fahle und sein Kollege Norbert Willeke, Leiter der VW-Serviceregion Süd, drückten ebenfalls ihren "Stolz aus, Auto Fischer in unseren Reihen zu haben". Gleiches tat Holger Müller, Leiter der Händlernetzentwicklung bei Seat, und auch der Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Albert Vetterl, sowie Rudolf Angerer, Vorstandschef der Oberpfälzer Kfz-Innung, gratulierten zur neuen Firmen-Erweiterung. (Angemerkt)
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