Auto im Paradies
20-Millionen-Euro-Neubau: Fischer eröffnet am 29. März

Inhaber Thomas Fischer vergleicht die Werkstatt des Autohauses mit einer Küche in einem Restaurant. Sie ist das Herzstück von Fischer Automobile. 20 Fahrzeuge können hier gleichzeitig repariert oder gewartet werden.
 
In 22-monatiger Bauzeit entstand an der Speckmannshofer Straße ein Autohaus, das es laut Inhaber "so vergleichbar in der ganzen Oberpfalz nicht gibt". Am Dienstag, 29. März, ist Eröffnung. Bilder: Steinbacher (2)

Oben bekommt das Dach den Feinschliff verpasst, unten legen die Handwerker Pflastersteine aus. Riesige Fensterfronten und drei Marken drängen sich ins Bild: VW, Seat und WeltAuto. Letztere sind die Gebrauchtwagen von VW. Thomas Fischer steht nach einem Rundgang vor dem neuen Komplex. Den Inhaber von Fischer Automobile macht der Anblick des großzügigen Bauwerks an der Speckmannshofer Kreuzung sichtlich stolz. "Einfach geil", rutscht dem 30-Jährigen heraus. Das sagt noch mehr aus, als ein Aufsteller, der mit "Moderner. Leistungsfähiger. Kundenorientierter." wirbt und das Eröffnungsdatum anpreist: 29. März.

100 Mitarbeiter ziehen um


Bis dahin ziehen rund 100 Mitarbeiter mit ihren Werkzeugkoffern, Rollcontainern, Aktenordnern und natürlich den Autos vom bisherigen Standort an der Kastler Straße zum Neubau an der Speckmannshofer Straße 2. Auf 70 000 Quadratmeter wurde dort in 22 Monaten ein hochmodernes Automobil-Zentrum aus dem Boden gestampft - inklusive Renaturierungsmaßnahmen für den Fiederbach. 20 Millionen Euro investierte Familie Fischer in diesen Standort, auf dem laut Thomas Fischer wohl "das modernste Autohaus der Oberpfalz" präsentiert wird.

"Mit viel Hirnschmalz"


Drei Präsentations-Hallen vereinen im Inneren ein Leistungs-Center. Dort wird wie bisher auch schon zusätzlich der Service für Skoda-Fahrer angeboten. Am Leistungsspektrum ändert sich nichts, trotzdem: "Das ist kein Vergleich mehr zur Kastler Straße", sagt Fischer. Bereits am Reißbrett machten sich die Inhaber, Sohn Thomas und sein Vater Franz, Gedanken darüber, wie die Mitarbeiter am effizientesten und effektivsten arbeiten können. Wo machen Arbeitsplätze Sinn? Wo müssen Fahrwege eingeplant oder Rückzugsnischen für Kundengespräche gebaut werden?

"Wir bauen das Autohaus nicht nur schick, sondern auch funktional, mit viel Hirnschmalz", gibt Fischer die Devise aus. Das "Herzstück" des Standorts ist die Werkstatt: "Wenn Fischer Automobile ein Restaurant wäre, dann wäre das die Küche", kommentiert er die 20 Reparaturarbeitsplätzen sowie sieben weitere für Nutzfahrzeuge. Über den Raum für den Karosseriebau, die Lackiererei bis zur Waschanlage - "Im Vergleich zur Kastler Straße liegen dazwischen Universen", so Fischer. Im Lager stehen viele Regale bereit, die noch auf ihre Beschriftung warten. "Bis zu 5000 Teilepositionen müssen wir umziehen", sagt der 30-Jährige und grüßt eine Gruppe Mitarbeiter, die durch das Gebäude marschieren, um ihre neuen Arbeitsplätze zu inspizieren. In den Osterferien soll der Umzug starten.
Hier wurden 30 Jahre Erfahrung in der Automobil-Branche verbaut.Inhaber Thomas Fischer zum Neubau


Fischer AutomobileThomas Fischer (30) stammt aus Berg-Sindlbach bei Neumarkt. Dort hatte sich sein Vater Franz 1982 mit einem kleinen Kfz-Handel selbstständig gemacht. Franz Fischer arbeitete vor seiner Firmengründung in Amberg beim Autohaus Kreller. Sohn Thomas lernte ebenfalls Automobilverkäufer und trat in die Fußstapfen des Vaters. Fischer Automobile ist mittlerweile ein Unternehmen mit über 450 Mitarbeitern an den Standorten Neumarkt, Pilsach, Ursensollen und Amberg. Für die nächste Generation bei Familie Fischer ist ebenfalls schon gesorgt: Vor drei Monaten wurde Thomas Fischers Sohn geboren. (roa)
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