Autozulieferer Grammer steigert in den ersten drei Quartalen Umsatz und Ergebnisse
Grammer legt zu

(nt/az) In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat der Autozulieferer Grammer den Konzernumsatz um mehr als 4 Prozent auf 993,8 Millionen Euro gesteigert. Darin enthalten seien negative Währungseffekte in Höhe von rund 24 Millionen Euro. Das teilte der Konzern am Mittwoch in Amberg mit. Zu dem Umsatzwachstum hätten beide Segmente - Automotive sowie Seating Systems - beitragen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag mit 43,1 Millionen Euro "trotz weiterhin hohen Vorleistungen für die globale Expansionsstrategie" nahezu auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (43,3 Millionen Euro). Das Ergebnis nach Steuern legte um 8 Prozent auf 25,8 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 23,9 Millionen Euro) zu.

"Der Konzernumsatz konnte nach einem moderaten zweiten Quartal im dritten Quartal nochmals zulegen", heißt es in der Mitteilung weiter. Er stieg um 4,4 Prozent auf 324,2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 310,4 Millionen Euro). Das Ebit lag - beeinflusst von den Vorleistungen - mit 12,2 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahresquartals (13,2 Millionen Euro). Das Ergebnis nach Steuern legte um 14 Prozent auf 7,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 6,6 Millionen Euro) zu.

Weiter auf Wachstumskurs

"Grammer hat trotz eines zunehmend uneinheitlichen Marktumfelds den Wachstumskurs weiter eindrucksvoll fortsetzen können. Trotz unvermindert hoher Vorleistungen für die weltweiten Wachstums- und Strukturmaßahmen konnten wir ein operatives Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres erreichen und unterm Strich sogar deutlich zulegen", wurde Vorstandschef Hartmut Müller in der Mitteilung zitiert.
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