Die letzten OBAG-Altverträge laufen aus
Stadtwerke für die ganze Stadt

Viele Bewohner der betroffenen Ortsteile waren der Stadtwerke-Einladung zur Informationsveranstaltung ins Karmensöldener Feuerwehrhaus gefolgt. Geschäftsführer Dr. Stephan Prechtl (links) und Technischer Leiter Martin Malitzke (rechts) beantworteten die Fragen der rund 50 Zuhörer. Bild: Karoline Gajeck-Scheuck

Klar, der Strom kommt aus der Steckdose. Auch in Atzlricht, Bernricht, Fiederhof, Fuchsstein, Karmensölden, Kemnathermühle, Lengenloh, Neubernricht, Schäflohe, Schweighof und Speckmannshof. Doch ab 1. Januar ändert sich dort etwas Grundlegendes.

Amberg. (tk) Bisher bekommen die Bewohner der besagten Stadtteile ihre Energie von der Bayernwerk AG. In neuen Jahr übernehmen die Stadtwerke laut ihrer Sprecherin Karoline Gajeck-Scheuck diese Aufgabe und damit auch den Netzbetrieb. Der einfache Hintergrund: "Die Stadt Amberg hat die Konzession für den Betrieb des Stromnetzes der eingemeindeten Ortsteile an die Stadtwerke Versorgungs-GmbH vergeben."

Eigentümerin und Betreiberin des Stromnetzes war bislang die Bayernwerk AG, die laut Thomas Graml (Pressestelle der Stadt) einst einen alten OBAG-Vertrag übernommen hatte. Doch der sei nun nach 20 Jahren ausgelaufen: "Dann hat man die Konzession nach einer Ausschreibung neu vergeben." Damit liege künftig der Betrieb des Strom-, Gas-, Wärme- und Wassernetzes zum ersten Mal in ganz Amberg in einer Hand. Für die Stadtwerke ist das laut der Presse-Info aber mit einem höheren Aufwand verbunden: "Für eine sichere Stromversorgung in den Ortsteilen ist auch ein 24-Stunden-Bereitschaftsdienst notwendig." Ab den 1. Januar ist der Entstörungsdienst unter 60 36 66 zu erreichen.

Bei einem Info-Treffen, für das Stadtwerke-Chef Dr. .Stephan Prechtl in das Feuerwehr aus nach Karmensölden gekommen war, erfuhren die Anwesenden: Für die Herstellung von Hausanschlüssen bei Neubauten oder die Verstärkung von Stromnetzanschlüssen können sich Interessierte an die Stadtwerke wenden. Die Nummer in diesem Fall: 603-600.

Der bisherige Messstellenbetreiber Bayernwerk AG wird zum Jahreswechsel 2016/17 Ablesekarten versenden und die vom Kunden notierten Zählerstande an die Stadtwerke übermitteln. Wörtlich heißt es in der Mitteilung: "Die Kunden werden daher gebeten, die von der Bayernwerk AG zugesandten Ablesekarten mit ihren Zählerständen zum 31. Dezember auf jeden Fall abzulesen und zu ergänzen." Bei Fragen sind die Mitarbeiter des Kundencenters unter der Gratis-Rufnummer 0800/603-55 55 zu erreichen.
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