Domizil am Berg: Teil 5
Letzte Baulücke geschlossen

Kleine Kinder spielen gerne, große noch viel lieber. So hatte Stadtbau-Geschäftsführer Maximilian Hahn seine neueste Errungenschaft mitgebracht und führte diese auch gleich vor - einen Quadro-Copter (unbemanntes Luftfahrzeug mit Fernsteuerung), der seinen Einsatz am Montag in luftiger Höhe heil überstand. Bild: gf

Inmitten eines gewachsenen Wohngebiets am Fuße des Mariahilfbergs reift derzeit der fünfte und damit letzte Bauabschnitt des Stadtbau-Projekts Domizil am Berg. Zwischen Jahn- und Pfistermeisterstraße entstehen weitere zwölf Eigentumswohnungen. Am Dienstag war Richtfest.

Amberg. (gfr) Als attraktive Wohnlage bezeichnete Oberbürgermeister Michael Cerny das Umfeld auf dem ehemaligen Gelände der Gärtnerei Graubmann. Mit diesem Projekt der Stadtbau sei das Problem aber noch lange nicht gelöst, dass die Nachfrage nach günstigem und gehobenem Wohnraum in Amberg weiter anhält.

Fast vier Millionen Euro investiert die städtische Tochtergesellschaft in den Neubau von zwölf Eigentumswohnungen, mit deren Fertigstellung bis Mitte nächsten Jahres gerechnet werden kann, wie Geschäftsführer Maximilian Hahn beim Richtfest am Montagmittag wissen ließ. Auf gut 1000 Quadratmetern entstehen zwölf Wohnungen, die kleinste ist rund 70, die größte circa 150 Quadratmeter groß. Im Dachgeschoss gibt es vier Galeriewohnungen auf zwei Ebenen.

Ein Anliegen sei es gewesen, die Domizile seniorengerecht zu gestalten. Soll heißen: kontrollierte Wohnraumbelüftung, Fußbodenheizung, bodengleiche Duschen und barrierefreie Zugänge seien von Haus aus mit dabei. Nahezu CO2-neutral sei die Wärmeversorgung durch den Anschluss an ein Biomasse-Heizkraftwerk der Stadtwerke. Die Erdgeschosswohnungen verfügen über Gartenanteile, die höher gelegenen über Terrassen und Loggien.

Von "oben nach unten" habe sich die Stadtbau in den vergangenen Jahren vorgearbeitet, meinte Maximilian Hahn, nun sei die letzte freie Fläche in diesem Areal überbaut. Er spreche stolz von einem "Meisterstück", das die Stadtbau, die Architekten Christian Eberhardt, Stefan Vogl und Andreas Hirsch (alle Amberg), die Zimmerei Reil aus Hirschau und das Amberger Bauunternehmen Mickan abgeliefert hätten.

Der Geschäftsführer unterstrich, dass in Amberg dringend Wohnungen benötigt werden. Aktuell habe die städtische Tochter etwa 30 Projekte in Planung und Bau.

Zimmermeister Christian Reil leerte Gläser auf Geldgeber, Bauherrn, Handwerker und angehende Bewohner und bemängelte, dass der "Hoch"-Ruf aus der Schar der Gäste ruhig etwas lauter hätte sein können.
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