Grammer AG eilt von einer Bestmarke zur nächsten
Fünfter Umsatz-Rekord in Folge

Grammer hat seine globale Position weiter ausgebaut.

Die Grammer AG eilt seit 2011 von Rekord zu Rekord und setzt diese Serie mit dem Ergebnis des vergangenen Jahres fort. Nach dem vierten Allzeithoch in Folge steigerte der Konzern seinen Umsatz erneut - um fast fünf Prozent auf 1,42 Milliarden Euro. Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten vorläufigem Bilanz für 2015 hervor.

Im Vorjahr habe Grammer dadurch seine globale Position in einem teilweise sehr herausfordernden und schwankenden Marktumfeld weiter ausgebaut. "Zudem erweiterten wir mit der Übernahme des Kunststoff- und Metallspezialisten Reum unser produkt- und prozesstechnisches Know-how, was uns zusätzliche Wachstumsperspektiven eröffnet", wird Vorstandsvorsitzender Hartmut Müller in der Pressemitteilung zitiert.

Insbesondere das Segment Automotive, in dem das Unternehmen weltweit Hersteller mit Mittelkonsolen, Armlehnen und Kopfstützen beliefert, habe die dynamische Entwicklung der Vorjahre bestätigt. Dieser Unternehmensbereich habe von einer insgesamt positiven Entwicklung des weltweiten Automobilmarkts profitiert. Summa summarum sei der Umsatz um knapp elf Prozent auf über eine Milliarde Euro gestiegen. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 912 Millionen Euro. Der Auftragseingang in dieser Sparte befinde sich ebenfalls auf Rekord-Niveau und bilde somit die "Basis für den weiterhin dynamischen Wachstumskurs".

Beim zweiten Grammer-Standbein, Seating Systems (gefederte Sitzsysteme für Lkw, Land- und Baumaschinen sowie die Bahn), habe sich "die anhaltende Abschwächung in wichtigen Kernmärkten" deutlich ausgewirkt. Problematisch seien vor allem der Markteinbruch in Brasilien, eine spürbar sinkende Nachfrage an Nutzfahrzeugen in China und der Rückgang im Landwirtschaftssektor gewesen. So erkläre sich das Umsatz-Minus bei den Seating Systems von 479 auf 455 Millionen Euro.

Laut der vorläufigen Zahlen erreichte der Grammer-Konzern im vergangenen Jahr ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von rund 42,6 Millionen Euro. Diese Zahl lag damit leicht über der im Sommer angepassten Prognose.

Der Ausblick: Die Unternehmensspitze geht davon aus, dass sich die Marktbedingungen 2016 nicht viel verbessern werden. Dennoch herrsche Zuversicht, die Herausforderungen erneut zu meistern. Für das laufende Jahr rechnet Grammer wieder in beiden Unternehmensbereichen mit höheren Ergebnissen. Das wäre das sechste Allzeithoch in Serie.

Den abschließenden Geschäftsbericht für 2015 veröffentlicht der Konzern am Mittwoch, 30. März.
Grammer hat seine globale Position weiter ausgebaut.Vorstandsvorsitzender Hartmut Müller
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