Grammer AG legt weiter zu
Ohne Umwege ins Plus

Von Schieflage keine Spur. Im Gegenteil: Der Weg der Grammer AG zeigt weiter ungebremst steil nach oben. Bild: Hartl

Die Grammer AG bleibt auf der Überholspur. Der Konzernumsatz stieg in den ersten neun Monaten des Jahres um 20 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro

Der weltweite Zulieferer für Pkw-Innenausstattung und Nutzfahrzeugsitz-Systeme macht auch im dritten Quartal da weiter, wo er die erste Jahreshälfte beendet hatte - bei einem Plus. "Diese positive Entwicklung ist vorwiegend im Segment Automotive auf das weitere starke Wachstum im Konsolengeschäft zurückzuführen", teilt Unternehmenssprecher Ralf Hoppe dazu mit. Auch die erfolgreiche Integration der ehemaligen Reum-Gruppe (Kunststoff- und Metalltechnik GmbH/wir berichteten) habe eine Rolle gespielt.

Bei den Seating Systems blieben die Marktbedingungen insbesondere in Brasilien, China und den USA teilweise eine Herausforderung. Trotzdem habe Grammer auch in diesem Bereich in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr mehr Umsätze erzielt. Das Konzernergebnis habe sich vor Zinsen und Steuern in den ersten neun Monaten überproportional um 67 Prozent von 29,7 Millionen auf 49,6 Millionen Euro erhöht. Entsprechend sei die Rendite von 2,8 auf 3,9 Prozent gestiegen.

Nach Steuern kann Grammer laut Hoppe 25,6 Millionen Euro verbuchen. Im Jahr zuvor seien es zu diesem Zeitpunkt 16,7 Millionen gewesen. Das dritte Quartal selbst war ebenfalls ein erfolgreiches. Der Umsatz sei auf 404,7 Millionen (345,8 Millionen Euro) geklettert. Das Resultat nach Steuern betrug laut Ralf Hoppe im dritten Quartal 4,3 Millionen Euro. Vor zwölf Monaten seien es 3,1 Millionen gewesen. Der Sprecher: "Der erneute Markteinbruch in Brasilien sowie die anhaltend niedrige Nachfrage im Landmaschinen-Bereich in den USA konnten durch Zuwächse in den Regionen Europa und Asien mehr als kompensiert werden." Die Investitionen seien zum 30. September mit 34,1 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau von 25 Millionen gelegen. Die Ausgaben dienten im Wesentlichen dem Ausbau sowie der Optimierung der Geschäftstätigkeiten in allen Regionen weltweit. Für die verbleibenden Monate des Geschäftsjahres rechnet Grammer mit einer "anhaltend sehr positiven Geschäftsentwicklung".

Für 2016 geht Hoppe von einer deutlichen Umsatzsteigerung um über 15 Prozent auf mehr als 1,66 Milliarden Euro aus: "Die Entwicklung des Grammer-Konzerns liegt damit klar innerhalb der Zielsetzungen für eine weitere nachhaltige Steigerung von Umsatz und Profitabilität in den kommenden Jahren."

Die Entwicklung des Grammer-Konzerns liegt damit klar innerhalb der Zielsetzungen für eine weitere nachhaltige Steigerung von Umsatz und Profitabilität in den kommenden Jahren.Konzernsprecher Ralf Hoppe
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.