IG Metall fordert fünf Prozent mehr Gehalt
Warnstreiks gehen weiter

Bild: Hartl
München. (dpa/lby) Im Tarifkonflikt der bayerischen Metall- und
Elektroindustrie hat die IG Metall ihre Warnstreiks am Montag
fortgesetzt. In mehr als 20 Betrieben waren Beschäftigte zu
Arbeitsniederlegungen aufgerufen, darunter bei Airbus in Manching,
beim Autozulieferer Grammer in Amberg und beim Getriebe-Spezialisten
Renk in Augsburg.

Im Tagesverlauf rechnete die IG Metall mit mehreren tausend
Teilnehmern bei den Aktionen. Bis zur Wochenmitte sollen die
Warnstreiks nach Angaben eines Gewerkschaftssprechers deutlich
ausgeweitet werden, auch eine zweite Warnstreikwelle sei bereits in
Vorbereitung, sagte ein IG-Metall-Sprecher.

Etwa Ende kommender Woche dürften die Tarifverhandlungen für die gut
800 000 Beschäftigten der Branche in Bayern fortgesetzt werden, ein
genaues Datum stehe aber noch nicht fest. Die IG Metall fordert fünf
Prozent mehr Geld für ein Jahr. Die Arbeitgeber bieten bei zwei
Jahren Laufzeit stufenweise 2,1 Prozent mehr sowie eine Einmalzahlung
an.
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