Ingenieurskunst der IMA: Aus Konstruktionsbüro entwickelt sich High-Tech-Firma
Ein Pionier feiert 40. Geburtstag

Als erster Auszubildender im Bereich Konstruktion der IMA wurde Andreas Müller (links) von Geschäftsführer Frank Gollwitzer geehrt. Bild: bö
(bö) "Ingenieurskunst Made in Amberg" ist das Markenzeichen der High-Tech-Arbeit des Unternehmens. Unter der Abkürzung IMA und jetzt Preh-IMA ist der mittelständische Betrieb schon seit Jahren ein fester Qualitätsbegriff in der Welt der Montage-Automation. Er zählt international zu den ersten Adressen, wenn es um die Herstellung innovativer Montageanlagen und Fertigungslinien geht - seit 40 Jahren.

"Die Geburtstagsfeier unserer Firma haben sich alle Mitarbeiter verdient", sagte Geschäftsführer Frank Gollwitzer und führte aus, wie aus dem Konstruktionsbüro KKA des Ingenieurs Sigmund Kumeth in Kemnath am Buchberg der innovative Produktionsbetrieb "Industrie Maschinenbau Amberg" entstand.

Die Firma begann, Maschinen, die sie für Kunden wie Siemens und Kuka konstruierte, selbst zu bauen. 1975 wurde der erste Automat an Siemens verkauft. Die IMA entwickelte sich zu einem gefragten Maschinenbauer für die Montage von kleinen Teilen auf schnell taktenden Automaten und leistete häufig Pionierarbeit bei der erstmaligen Automatisierung von Arbeitsprozessen. Das Unternehmen expandierte, der Firmensitz in Immenstetten wurde aufgebaut, die Belegschaft aufgestockt. Vor 15 Jahren ging die IMA an die Schweizer Feintool Gruppe, um Fortbestand und weiteres Wachstum zu sichern. Weder die Finanzkrise 2008/09 noch die Neuausrichtung in den Bereichen der Automobilzulieferer und der Konsumgüterindustrie bremsten den Aufwärtstrend. Jahrelang gewachsene Beziehungen zu Kunden wie Continental, Bosch, Borg-Warner, Procter & Gamble sowie Sanofi garantierten dem Unternehmen nach eigenen Angaben eine solide Basis. 2014 entschied der Schweizer Mutterkonzern, sich auf sein Kerngeschäft zurückzuziehen. Nach längerer Suche wurde mit der Preh-Gruppe in unterfränkischen Bad Neustadt an der Saale ein Partner gefunden. Seit 1. Januar firmiert das Unternehmen in Immenstetten als Preh-IMA Automation Amberg GmbH. (Hintergrund)
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