Konzern investiert in Amberg zehn Millionen Euro in neue Blockheizkraftwerke - Beitrag zur ...
Siemens spart Strom von 2200 Haushalten

Sie freuten sich über das hocheffiziente neue Blockheizkraftwerk: Projektleiter Wolfgang Gebhardt, Manfred Schmidt (Energiemanagement-Koordinator) und Standortleiter Günter Jakesch, (Vierter von links). Mit auf dem Bild: Bernhard Laidig (Kaufmännischer Leiter Gerätewerk), Location-Manager Martin Schönthaler, Christian Lamm (Kaufmännischer Leiter Elektronikwerk), Geschäftsgebietsleiter Karlheinz Kaul, Professor Dr. Karl-Heinz Büttner (Leiter Elektronikwerk), Manfred Schormüller (Leiter Werksinfrastruktur) un
Die Siemens AG optimiert am Standort Amberg ihren Energieverbrauch. "Die sauberste, sicherste und günstigste Energie ist die, die nicht verbraucht wird", sagt Energiemanager Manfred Schmidt und nennt Zahlen. Der Konzern investiert zwei Millionen Euro in Blockheizkraftwerke und spart jährlich rund zehn Millionen Kilowatt-Stunden Strom. Dies entspreche dem Verbrauch von rund 2200 Haushalten.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, kann Siemens durch die Blockheizkraftwerke seinen jährlichen Stromverbrauch nicht nur senken. Der Eigenversorgungsgrad beträgt dann fast 25 Prozent. Zeitgleich gehen die Kohlendioxid-Emissionen um 2000 Tonnen pro Jahr zurück.

Insgesamt entstanden zwei neue Blockheizkraftwerke in Container-Bauweise - einschließlich einer neuen Kaminanlage gemäß den Anforderungen des Umweltamtes. Der installierte Pufferspeicher mit 7500 Litern Wasser habe zwei Effekte: Die Laufzeiten der beiden neuen Anlagen können konstant gehalten werden und der Wirkungsgrad der beiden Kesselanlagen werde so optimiert.

Durch die dezentrale Stromerzeugung wird die Netzbelastung gesenkt und somit auch ein Beitrag für die Energiewende geleistet. Bei der Realisierung des Projekts "haben wir eng mit der Technischen Hochschule Amberg-Weiden zusammengearbeitet, die die Vorarbeiten leistete", erläutert Manfred Schmidt.

Wie aus Konzernkreisen zudem zu erfahren war, werde sich die Investition schon bald rechnen. Bereits in drei Jahren sollen sich die neuen Anlagen amortisiert haben.
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